Hitzewelle

Auf Hitzewelle vorbereiten:
Viel trinken und schattige Orte aufsuchen

Besonders auf ältere und schwächere Menschen achten

Rhein-Sieg-Kreis (an) – Nach der letzten Hitzewelle hatten sich Vertreterinnen und Vertreter der Krankenhäuser, des Kreis-Gesundheitsamtes und des Amtes für Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises zu einer gemeinsamen Rückschau zusammengesetzt. Die Analyse des Einsatzgeschehens zeigte, dass zahlreiche Patientinnen und Patienten wegen Überhitzung und Dehydrierung behandelt werden mussten. Vor allem ältere Menschen hatten zu wenig getrunken und sich nicht ausreichend vor den hohen Temperaturen geschützt.

Daher rät das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises dringend dazu, insbesondere während Hitzeperioden ausreichend Getränke zu sich zu nehmen, sich möglichst an kühlen Orten aufzuhalten und körperliche Betätigungen zu vermeiden. Auch sich kühl abzuduschen hilft, kühlende Arm- und Fußbäder sowie das Aufsprühen von Wasser auf die Haut wirken erfrischend.

Als Getränke empfiehlt das Kreis-Gesundheitsamt Leitungswasser, kohlensäurearmes Mineralwasser, Natürlich aromatisiertes Wasser zum Beispiel mit Zitrone, Minze oder Gurke, lauwarme, ungesüßte Früchte- oder Kräutertees sowie Obst- und Gemüsesaftschorlen (verdünnt 1:3).

Gerade bei älteren Menschen sind die Anpassungsfähigkeit des Körpers an hohe Temperaturen sowie das Durstempfinden eingeschränkt und sie nehmen eine herannahende Überhitzung häufig erst zu spät wahr beziehungsweise versäumen es, entsprechend Vorsorge zu treffen.

„Bitte haben Sie insbesondere während solcher Hitzeperioden auch einen Blick auf ältere Menschen in Ihrer Nachbarschaft“, appelliert Ursula Thiel, die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Sieg-Kreises. „Schauen Sie bei diesen einmal nach dem Rechten und erinnern Sie sie ans regelmäßige Trinken und an eine Abkühlung der Wohnräume!“

Konkrete Verhaltenstipps bei Hitze bietet beispielsweise das Infoportal Hitze und Gesundheit unter www.hitze.nrw.de oder das Infoportal www.klima-mensch-gesundheit.de. Trotz hoher Einsatzzahlen aufgrund der unlängst hohen Temperaturen war die Versorgung durch den Rettungsdienst und die Notfallversorgung in den Krankenhäusern zu keinem Zeitpunkt gefährdet. An dieser Stelle ein Dank an die freiwilligen Helferinnen und Helfer der verschiedenen Hilfsorganisationen im Rhein-Sieg-Kreis, die durch eine Betreuung der Patientinnen und Patienten die Pflegekräfte der Notaufnahmen logistisch unterstützten und zwischenzeitlich entlasteten.


Rhein-Sieg-Kreis
Pressemitteilung Nr. 191 vom 09. Juli ’26 um 10:33 h

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