Trinkwasser

Auch bei Hitze bestens versorgt:
Troisdorfer können sich auf ihr Trinkwasser verlassen

(Troisdorf, 26.06.2026) Steigende Temperaturen, längere Trockenphasen und Berichte über Wasserknappheit in anderen Regionen führen derzeit vielerorts zu Fragen rund um die Trinkwasserversorgung. Für Troisdorf geben die Stadtwerke Entwarnung: Die Versorgung mit Trinkwasser ist auch während der aktuellen Hitzeperiode zuverlässig gewährleistet. Gleichzeitig weisen die Stadtwerke darauf hin, Trinkwasser gerade an heißen Tagen bewusst und verantwortungsvoll zu nutzen. Denn auch wenn die Versorgung in Troisdorf stabil ist, bleibt Wasser ein wertvolles Lebensmittel.

Im Wasserwerk in Eschmar fördern die Stadtwerke Troisdorf das Trinkwasser aus Grundwasser in einer Tiefe von rund 20 bis 28 Metern.

Stabile Grundwasservorkommen als wichtige Grundlage
Die Stadtwerke Troisdorf gewinnen ihr Trinkwasser nicht aus Oberflächenwasser, sondern aus geschützten Grundwasservorkommen in einer Tiefe von etwa 20 bis 28 Metern. In der Kölner Bucht verändern sich die Grundwasserstände auch in längeren Trockenphasen vergleichsweise gering. Überwacht wird die Entwicklung unter anderem durch 98 Sensoren im Stadtgebiet. „Unsere Kundinnen und Kunden können sich auf eine sichere und stabile Trinkwasserversorgung verlassen. Gleichzeitig ist uns wichtig, dass Trinkwasser bewusst genutzt wird – gerade in Phasen mit hohen Temperaturen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführerin Andrea Vogt. „Für uns hat höchste Priorität, Trinkwasser in sehr guter Qualität zuverlässig zur Verfügung zu stellen.“

Versorgung über das Wasserwerk Eschmar
Das Troisdorfer Trinkwasser wird direkt vor Ort im Wasserwerk Eschmar gewonnen. Von dort versorgen die Stadtwerke Troisdorf den Großteil der Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen im Stadtgebiet. Ausgenommen ist der Stadtteil Altenrath, der über eine andere Versorgungsstruktur angebunden ist.

Jährlich fördern die Stadtwerke im Wasserwerk rund 4,5 Millionen Kubikmeter Wasser. Über ein mehr als 300 Kilometer langes Leitungsnetz gelangt das Trinkwasser zu über 17.000 Hausanschlüssen. Für eine stabile Versorgung sorgen leistungsfähige Pumpen, technische Anlagen, regelmäßige Kontrollen und eine kontinuierliche Überwachung.

„Unser Team sorgt täglich dafür, dass Gewinnung, Technik und Verteilung zuverlässig ineinandergreifen“, sagt Wassermeister Gerhard Müller. „So kommt Trinkwasser in der gewohnten Qualität bei den Menschen, Betrieben und Einrichtungen in Troisdorf an. Wichtig bleibt dennoch ein bewusster Umgang mit Wasser – insbesondere bei größeren Verbräuchen wie Poolbefüllungen oder intensiver Rasensprengung.“

Hohe Qualität durch geschützte Herkunft und regelmäßige Kontrolle
Das Troisdorfer Trinkwasser stammt aus geschützten Grundwasservorkommen und überzeugt durch seine natürliche Qualität. Aufgrund der Beschaffenheit des Grundwassers ist keine aufwendige chemische Aufbereitung erforderlich. Dennoch braucht es moderne Technik, fachliches Know-how und regelmäßige Kontrollen, damit das Wasser dauerhaft sicher und zuverlässig aus dem Hahn kommt. Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Auch die Stadtwerke Troisdorf lassen regelmäßig Proben im Wasserwerk sowie in ausgewählten öffentlichen Gebäuden untersuchen. Insgesamt kommen so jährlich rund 1.000 Analysen zusammen.

Gerade an heißen Tagen ist ausreichendes Trinken wichtig. Die Stadtwerke empfehlen daher, regelmäßig Flüssigkeit zu sich zu nehmen – am besten direkt aus dem Wasserhahn. Die ausführliche Trinkwasseranalyse ist online abrufbar unter:
www.stadtwerke-troisdorf.de/wasser/wasserqualitaet


Stadtwerke Troisdorf GmbH
Pressemitteilung vom 26. Juni ’26 um 10:55 h

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert