Datum/Zeit
Date(s) - 5. Mai 2026
16:30 - 18:30
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Der nächste Dammbruch von Bürgermeister Biber in Allianz mit der AfD
Erneuerbare Energien verteidigen:
Aufruf zum Trauermarsch für den Troisdorfer Klimaschutz vor der Stadtrats-Sitzung am 5. Mai 2026
Start: 16.30 Uhr Kölner Platz, Ziel: Stadthalle Troisdorf
Troisdorf – Am vergangenen Samstag gingen bundesweit 80.000 Menschen auf die Straße, um die erneuerbaren Energien gegen die fossilen Pläne der Bundesregierung zu verteidigen. Doch auch auf kommunaler Ebene hat der Kahlschlag beim Klimaschutz längst begonnen.
Im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Troisdorf leistete sich Bürgermeister Alexander Biber den nächsten Dammbruch: Die Allianz seiner CDU mit FDP, Regenbogen und der AfD setzt jegliche Förderung des Klimaschutzes außer Kraft.
Dabei war Troisdorf einst Vorreiter in Sachen Förderung der Energiewende. Seit 1996 gibt es das Klimaschutzförderprogramm. „In den vergangenen fünf Jahren ist es insbesondere auch auf unser Treiben hin gelungen, viele Bürgerinnen und Bürger bei der Errichtung von PV-Anlagen, Gebäudedämmung, Wärmepumpen, Regenwassernutzung, Entsiegelung von Flächen sowie Wallboxen für Elektroautos zu unterstützen“, sagt der Fraktionsvorsitzende Thomas Möws. „Wir haben befürchtet, dass es schlimm wird. Aber dass die Maske des Bürgermeisters derart fällt, hätten wir nicht für möglich gehalten.“
Der Ortsverband der Grünen Troisdorf ruft deshalb am 5. Mai 2026, dem Tag der Stadtratssitzung, zu einem symbolischen Trauermarsch auf. Start ist um 16:30 Uhr am Kölner Platz, das Ziel ist die Stadthalle. „Angesichts der voranschreitenden Dynamik der Klimakatastrophe, der Abhängigkeit von Despoten – von Putin über Trump bis zu den Golfstaaten – und der Kriege um fossile Ressourcen ist eine solche Politik verantwortungslos und realitätsverleugnend. Am 5. Mai wollen wir symbolisch den Klimaschutz zu Grabe tragen“, sagt der Ortsvorsitzende Felix Schiller. „Wir hoffen, dass sich uns viele Menschen aus Troisdorf und der Region anschließen, um zu zeigen, dass wir hinschauen, laut werden und es nicht hinnehmen, dass die CDU und ihre Verbündeten so fahrlässig mit der Zukunft jetziger und künftiger Generationen umgehen – von Berlin bis Brüssel.“
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OV Troisdorf
Grüne – Troisdorf
Pressemitteilung vom 29. April ’26 um 12:28 h





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