Saubermachen

Rhein-Sieg-Kreis: 2.590 Reinigungskräfte arbeiten in 160 Unternehmen
15 Euro pro Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen im Rhein-Sieg-Kreis

Sie machen alles picobello: Rund 2.590 Reinigungskräfte sorgen im Rhein-Sieg-Kreis für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Köln-Bonn mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.

Gebäudereinigung – Auswringen überm Wischeimer

„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Mehmet Perisan von der IG BAU Köln-Bonn. Alle 160 Gebäudereiniger-Unternehmen im Rhein-Sieg-Kreis müssten sich daran halten.

„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen im Rhein-Sieg-Kreis einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Perisan. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so der Vorsitzende der IG BAU Köln-Bonn, Mehmet Perisan.


IG BAU
Pressemitteilung vom 05. Dezember ’26 um 09:34 h

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