Resilienz stärken

Resilienz stärken – Bevölkerung schützen
SPD-Kreistagsfraktion fordert mehr Transparenz und Koordination im Katastrophenschutz

Die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg setzt sich für eine stärkere Vorbereitung auf Krisen- und Katastrophenlagen ein. Mit einem Antrag für den Ausschuss für Rettungswesen, Katastrophenschutz und Gesundheit fordert sie mehr Transparenz über bestehende Strukturen, eine bessere Koordination der Akteure sowie eine klare Strategie zur Information und zum Schutz der Bevölkerung.

Hintergrund sind die zunehmenden geopolitischen Spannungen sowie die Erfahrungen aus der Flutkatastrophe im Ahrtal, die gezeigt haben, wie entscheidend funktionierende Strukturen und eingespielte Abläufe im Ernstfall sind. Gleichzeitig hebt die SPD ausdrücklich die herausragende Arbeit der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte im Rhein-Sieg-Kreis hervor.

Oliver Brock, Sprecher der SPD-Fraktion im zuständigen Ausschuss, erklärt: „Die Einsatzkräfte im Rhein-Sieg-Kreis leisten Herausragendes – haupt- wie ehrenamtlich. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch verlässliche Strukturen, die im Ernstfall tragen.“

Mit ihrem Antrag will die SPD unter anderem klären, wie eng Kreisverwaltung, Kommunen, Einsatzkräfte, Krankenhäuser und ehrenamtliche Organisationen bereits zusammenarbeiten und wie gut der Rhein-Sieg-Kreis insgesamt auf verschiedene Krisenszenarien vorbereitet ist. Zudem wird nach einer umfassenden Kommunikationsstrategie gefragt, die sowohl die Bevölkerung informiert als auch Desinformation entgegenwirkt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Risiken systematisch analysiert und reduziert werden können – etwa in den Bereichen Energieversorgung, Gesundheitswesen oder Schutzräume.

Ömer Kirli, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, betont: „Resilienz entsteht nicht im Ernstfall, sondern in der Vorbereitung. Wir brauchen klare Strukturen, regelmäßige Abstimmungen und eine ehrliche Bewertung unserer Fähigkeiten.“

Darüber hinaus thematisiert die SPD die Rolle der Organisationen im Rettungswesen, die häufig weit über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus gesellschaftliche Leistungen erbringen – etwa durch Erste-Hilfe-Kurse oder ehrenamtliche Strukturen. Die Fraktion möchte wissen, ob diese zusätzlichen Beiträge bei Vergaben ausreichend berücksichtigt werden.

Mit dem Antrag verfolgt die SPD das Ziel, den Bevölkerungsschutz im Rhein-Sieg-Kreis zukunftsfest aufzustellen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten nachhaltig zu stärken.


SPD – Rhein-Sieg
Pressemitteilung vom 28. April ’26 um 15:56 h

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