Feierliche Einbürgerung im Siegburger Kreishaus
Rhein-Sieg-Kreis (hei/an) – Gestern Vormittag (23. April) erhielten im Dr. Franz-Möller-Saal des Kreishauses in Siegburg 68 Personen die deutsche Staatsangehörigkeit im Wege der Einbürgerung.
In einem feierlichen Rahmen wurden die Einbürgerungsurkunden durch Dr. Gabriele Neugebauer, Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, sowie durch Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragten des Kreistages, ausgehändigt.

Rhein-Sieg-Kreis
„Jeder und jede von Ihnen hat einen einzigartigen Weg hinter sich, und jeder, jede, trägt dazu bei, unser Land zu einem lebendigen und dynamischen Ort zu machen, in dem Vielfalt gelebt wird. Helfen Sie, unsere Demokratie mit zu gestalten, und helfen Sie, unsere Demokratie zu schützen gegen diejenigen, die unsere Werte und unsere gelebte Vielfalt bedrohen“, mit diesen Worten richtete sich Gabriele Neugebauer an die zukünftigen Neubürgerinnen und Neubürger.
„Ich bin sehr glücklich und zufrieden“, freut sich Basant Rathi, der vor sieben Jahren nach Hennef kam und dann auch seine Familie in den Rhein-Sieg-Kreis holte. 2002 war Basant Rathi – er kommt aus Indien und hat einen Master in International Business – auf Dienstreise in Deutschland und wollte seitdem hier leben. „In Deutschland finden wir bessere Bildung, bessere Schulen und bessere Möglichkeiten, uns eine Zukunft zu schaffen!“ Seine Frau Shweta hat sich bereits in Hennef eingelebt, sie leitet im Hennefer Turnverein drei Yoga-Kurse: „Mein Traum ist ein eigenes Yoga-Studio!“, sagt sie. Und auch der 16-jährige Sohn Lakshya ist bereits in Deutschland angekommen: „In der Schule habe ich schnell Freunde gefunden, die mir geholfen haben, die deutsche Sprache zu lernen!“
Der überwiegende Teil der Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber kam mit 18 Personen aus Syrien. Die übrigen Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten: Afghanistan (1), Belarus (1), Bosnien und Herzegowina (3), Indien (3), Kenia (1), Republik Kosovo (5), Montenegro (2), Nordmazedonien (1), Rumänien (4), Russische Föderation (5), Serbien (3), Türkei (16), Ukraine (2), Ungarn (1) und aus den Vereinigten Staaten von Amerika (1). 1 Person war bisher staatenlos.
Die Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber wohnen zurzeit in den nachfolgend genannten Gemeinden: 2 Personen in Alfter, 3 in Bad Honnef, 5 in Bornheim, 5 in Eitorf, 3 in Hennef, 7 in Königswinter, 6 in Lohmar, 1 in Meckenheim, 5 in Neunkirchen-Seelscheid, 4 in Rheinbach, 17 in Sankt Augustin, 9 in Siegburg und eine Person in Windeck.
Unter den 68 neuen deutschen Staatsangehörigen befanden sich 29 weibliche und 26 männliche Erwachsene sowie 13 Kinder. 16 der zukünftigen Neubürgerinnen und Neubürger wurden bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren.
Insgesamt wurden in dieser Woche, bei drei Terminen am 22. April und am 23. April 207 Personen in feierlichem Rahmen im Siegburger Kreishaus die Einbürgerungsurkunden ausgehändigt.
Vor der eigentlichen Einbürgerung gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab; dieses lautet: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“
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Pressemitteilung Nr. 114 vom 24. April ’26 um 09:54 h





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