„Nein heißt Nein! Auch im Karneval!“
Flashmob One Billion Rising am 14. Februar
Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Am Valentinstag, dem 14. Februar, heißt es auch in diesem Jahr auf dem Siegburger Marktplatz wieder: „One Billion Rising“ – eine Milliarde erhebt sich weltweit!“ Ein getanzter Flashmob setzt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Da die weltweite Kampagne „One Billion Rising“ in diesem Jahr mit dem Karnevalssamstag zusammenfällt, lautet das Motto „Nein heißt Nein! Auch im Karneval!“.
„Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat im Karneval nichts zu suchen, genauso wenig wie an allen übrigen Tagen des Jahres“, bekräftigt Landrat Sebastian Schuster.
Gegen Gewalt an Frauen tanzen jährlich am 14. Februar Menschen in bis zu 190 Ländern rund um den Globus bei dem Flashmob „One Billion Rising“, auch in Siegburg, um 11:00 Uhr, auf dem unteren Marktplatz. Alle, die sich gern bewegen, ganz egal, ob Tanzmuffel oder Profitänzerin – sind eingeladen, mitzumachen.
Der Flashmob ist eine Aktion der weltweit größten Kampagne für Gleichstellung und gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen, die sich „One Billion Rising – Eine Milliarde erhebt sich“ nennt. Seit 2013 findet dieser jährlich am Valentinstag statt. Denn dieser Tag ist für Betroffene von Partnerschaftsgewalt kein erfreulicher Tag, viele haben sogar Angst um ihr Leben. „Eine Milliarde“ deutet auf eine UN-Statistik hin. Danach wird eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung. Das ist ein Drittel aller Frauen weltweit, somit eine Milliarde Frauen.
In Siegburg wird die Veranstaltung organisiert durch den Runden Tisch gegen häusliche Gewalt sowie die Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Siegburg und mit der Tanzfabrik Siegburg.
Wer sich eintanzen beziehungsweise mit der Choreographie vertraut machen möchte, ist herzlich eingeladen zu zwei kostenlosen Probeterminen am 30.01., um 19:30 Uhr, und am 07.02.,12:00 Uhr, in die Tanzfabrik Siegburg, Lindenstraße 58-60, 53721 Siegburg.
Rhein-Sieg-Kreis
Pressemitteilung Nr. 018 vom 22. Januar ’26 um 10:33 h