Verantwortungskette

Die Verantwortungskette
Unterstützung und Ausbildungsangebote für Jugendliche ohne Perspektive nach der Schule

Rhein-Sieg-Kreis (an) – Für Jugendliche, die am Ende ihrer Schullaufbahn noch keine Vorstellung haben, wie es weiter geht, gibt es im Rhein-Sieg-Kreis und in Bonn zahlreiche Möglichkeiten der Berufsorientierung. Die zentrale Homepage zum Übergang Schule-Beruf www.bo-brs.de beispielsweise informiert über regionale Beratungsstellen und Veranstaltungen wie Fachmessen oder Ausbildungsbörsen. Zudem finden Eltern unter www.bo-brs.de/eltern-newsletter ein spezielles Angebot, um auf dem Laufenden zu bleiben und ihre Kinder bestmöglich zu unterstützen.

Die Region zur Verantwortungskette zusammengeschlossen

Damit diese und viele weitere Initiativen zielgerichtet und erfolgreich ineinandergreifen, haben sich zahlreiche Akteurinnen und Akteure in der Region zur sogenannten Verantwortungskette zusammengeschlossen. Dazu gehören die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, die Handwerkskammer zu Köln, die Universität Bonn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis.

Alle Beteiligten haben sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, Jugendliche umfassend zu beraten und so berufliche Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Der Prozess beginnt damit, dass die Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler ausmachen, die noch „keinen Plan“ haben, was sie nach der Schule machen möchten. Diese Jugendlichen werden dann den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Schule zu einem ersten „Kennlerngespräch“ vorgestellt.

CHANCE 2026: Persönliche Beratung für Kurzentschlossene

Mit der Veranstaltung „CHANCE – Jetzt in die duale Berufsausbildung starten!“ sollen kurz vor den Sommerferien die Jugendlichen direkt angesprochen werden. Es gibt zwei Termine: Am Dienstag, 9. Juni 2026, im Haus der Bildung in Bonn und am Mittwoch, 10. Juni 2026, im Kreishaus in Siegburg, jeweils von 9:00 Uhr bis 14:30 Uhr.

Anders als bei bereits bekannten Berufsmessen melden sich die Jugendlichen vorab eigenständig, über ihre Eltern oder über ihre Lehrkraft für die Veranstaltung an und erhalten einen individuellen Termin bei einem Berufsberater oder einer Berufsberaterin. Von hier aus wird entlang der Interessen geschaut, zu welcher Ansprechpartnerin oder welchem Ansprechpartner es als Nächstes geht: Bei Interesse an einem freiwilligen Jahr berät der Verein „Internationale Jugendgemeinschaftsdienste“ (IJGD), schlägt das Herz für das Handwerk, geht es bei der Handwerkskammer zu Köln weiter.

Verantwortungskette: Hilfe auch bei „schwierigen Fällen“

Zum Schuljahresende schließlich wird die Anschrift der Jugendlichen, die bis hierhin immer noch keine Anschlussperspektive gefunden haben, an die Agentur für Arbeit übermittelt, die die Jugendlichen bis zu zweimal hinsichtlich des Besuchs der Berufsberatung anschreiben darf.

Bei Bedarf lädt die Berufsberatung exklusiv zur Veranstaltung „Perspektive“ am Donnerstag, 9. Juli 2026, ein, bei der den Jugendlichen unbesetzte Ausbildungsstellen vorgeschlagen werden.

Hier ist eine Teilnahme allerdings nur über vorherige Anmeldung durch die Berufsberatung möglich.


Rhein-Sieg-Kreis
Pressemitteilung Nr. 108 vom 17. April ’26 um 10:47 h

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert