Sperrung der Bonner Nordbrücke

Zur heute kurzfristig angekündigten Sperrung der Bonner Nordbrücke für den Verkehr erklärt die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Sara Zorlu:

„Die kurzfristige Vollsperrung der Bonner Nordbrücke ist ein verkehrspolitischer Super-GAU für den gesamten Rhein-Sieg-Kreis und die Region. Die Nordbrücke ist eine zentrale Verkehrsachse und hält unseren Kreis in weiten Teilen zusammen. Fällt diese Verbindung nun vollständig weg, hat das gravierende Folgen für Pendlerinnen und Pendler, Unternehmen, Handwerk und Logistik.

Jetzt müssen alle Kräfte in der Region gebündelt werden, um schnellstmöglich eine dauerhafte Ersatzlösung und den Neubau einer Rheinquerung auf den Weg zu bringen. Dabei ist insbesondere der Landrat als Anwalt der Region gefordert, den Druck auf Bund und Land deutlich zu erhöhen. Wie beim Neubau der Rahmedetalbrücke müssen alle rechtlichen und planerischen Möglichkeiten genutzt werden, um Verfahren zu beschleunigen. Für ideologische Grabenkämpfe und Zuständigkeitsdebatten bleibt keine Zeit, denn die Menschen und die Wirtschaft in unserer Region brauchen jetzt entschlossenes Handeln.

Für die unmittelbar bevorstehende Sperrung müssen zudem alle denkbaren Entlastungsmaßnahmen geprüft werden. Dazu gehören insbesondere das Baustellenmanagement an der Südbrücke, die Einrichtung beziehungsweise der Ausbau eines kostenfreien Fährangebots sowie weitere Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Mobilität. Sollte eine eingeschränkte Weiternutzung der Brücke für Pkw bis 3,5 Tonnen technisch und sicherheitsrechtlich möglich sein, muss auch diese Option ernsthaft geprüft werden.“


SPD – Rhein-Sieg
Pressemitteilung vom 03. Juni ’26 um 14:53 h

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