Kreissparkasse Köln

Kreissparkasse Köln – zuverlässiger Finanzpartner gerade in schwierigen Zeiten

Das 167. Geschäftsjahr der Kreissparkasse Köln war geprägt durch die Corona-Pandemie. Als im März 2020 in Deutschland die erste große Infektionswelle ausbrach und die Politik den ersten Lockdown verhängte, war die Kreissparkasse Köln als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut und Teil der systemrelevanten Infrastruktur gefordert, die geld- und kreditwirtschaftliche Versorgung der Menschen und Unternehmen in der Region zu sichern – und das bei größtmöglicher Vorsorge und Fürsorge für die Gesundheit von Kunden und Beschäftigten. In den ersten Wochen der Corona-Krise wurde fast jeder zweite Antrag auf KfW-Hilfe bundesweit über eine Sparkasse gestellt. So hat die Kreissparkasse Köln allein 895 Förderkredite in Höhe von 245 Mio. Euro zugesagt und bis Anfang Juli 2020 bei über 3.000 gewerblichen Krediten Zins- und Tilgungsleistungen in Höhe von 38 Mio. Euro ausgesetzt. Auch ihren Privatkunden hat die Kreissparkasse Köln in dieser schwierigen Zeit mit Hilfen zur Seite gestanden. So konnten – bereits zwei Tage nach dem bundesweiten Lockdown – Kunden, die coronabedingte Einnahmeausfälle zu verzeichnen hatten, Zins- und Tilgungsleistungen aussetzen. 1.600 Privatkunden haben von dem Angebot in den ersten Monaten Gebrauch gemacht.

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln
Foto: KSK Köln

Neben der persönlichen Beratung in den Filialen und Firmenkundendirektionen nutzten die Kunden seit Beginn der Pandemie verstärkt mediale Kanäle, um mit den Beraterinnen und Beratern der Kreissparkasse Köln in Kontakt zu treten. Bei den Zahlungsvorgängen präferierten die Kunden zunehmend kontaktlose Zahlungsmöglichkeiten; in der Folge stiegen die kontaktlosen Zahlungen im Laufe des Jahres 2020 um rund 120 % auf 22 Mio. Stück an. Auch die Sparkassen-App erfreute sich weiter steigender Beliebtheit, die Zahl der Nutzer legte um rund 30 % auf über 187.000 zu. Somit hat es sich ausgezahlt, dass die Kreissparkasse Köln bereits vor der Pandemie viele digitale Lösungen für ihre
Kunden im Angebot hatte.

Trotz der großen Herausforderungen durch die Pandemie war die Geschäftsentwicklung der Kreissparkasse Köln im Berichtsjahr erfreulich. Mit 4,3 (4,0) Mrd. Euro an neuen Krediten wurden im Jahr 2020 deutlich mehr Kredite ausgelegt als noch im Vorjahr. Im Bereich der Geldvermögensbildung haben die Kunden mit 2,3 (1,1) Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr mehr als doppelt so viel neues Vermögen auf Konten und Depots der Sparkasse angesammelt. Getrieben war die Entwicklung durch einen weiter steigenden Zufluss von Einlagen und ein dynamisches Wertpapiergeschäft. Per saldo wird ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern von 99 (107) Mio. Euro ausgewiesen. Obgleich Vereinsleben und -aktivitäten in der Coronazeit erheblich eingeschränkt waren, hat die Kreissparkasse Köln den regionalen Vereinen und Einrichtungen im vergangenen Jahr zuverlässig zur Seite gestanden und mit insgesamt 3,2 Mio. Euro über 2.000 gemeinwohlorientierte Projekte gefördert.

„In dieser außergewöhnlichen Zeit hat sich das Geschäftsmodell der Sparkassen mit seiner regionalen Verankerung und seiner engen Verbundenheit zu den Unternehmen und Menschen vor Ort bewährt. Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit hohem Einsatz in vielen Gesprächen und Unterstützungsmaßnahmen im vergangenen Jahr für unsere Kunden da waren und für sie Lösungen gefunden haben. Angesichts der Ausnahmesituation infolge der Corona-Pandemie sind wir mit unserem Geschäftsergebnis zufrieden“, bilanziert Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln.


Kreissparkasse Köln

Pressemitteilung vom 03. März 2021, 11:04 h

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