Tipps vom Straßenverkehrsamt:
Jetzt das Auto winterfest machen!
Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Der Herbst ist da, der Winter naht: Zeit, das eigene Auto winterfest zu machen. „Wer jetzt das eigene Auto kontrolliert, auf die richtige Bereifung und funktionierendes Licht achtet, unterstützt sowohl die eigene als auch die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer“, darauf weist Christoph Paßgang, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, hin.
Eiskratzer, Schnee- oder Handfeger sowie auch ein Türschlossenteiser sollten griffbereit sein, Letzter natürlich außerhalb des Autos. Eine funktionierende Taschenlampe ist gerade in der dunklen Jahreszeit eine sinnvolle Ergänzung. Auch ein Starthilfekabel hat trotz der zunehmenden E-Mobilität in Verbrennerfahrzeugen noch nicht ausgedient. Ungeachtet des Antriebskonzeptes ist es ein unabdingbares Muss, dass die komplette Beleuchtungsanlage fehlerfrei funktioniert und blendfrei eingestellt ist.
Auch die richtige Bereifung darf nicht außer Acht gelassen werden. Wintertaugliche Bereifung erkennt man an dem „Alpine“-Symbol (dreigipfliges Bergpiktogramm mit Schneeflocke) auf der Reifenflanke. Ältere Reifen mit einer ausschließlichen M+S-Kennzeichnung sind für eine Nutzung im Straßenverkehr bereits seit dem 01.10.2024 nicht mehr erlaubt. Zwar besteht keine generelle Winterreifenpflicht, jedoch gilt die Vorschrift, die Reifenwahl an den herrschenden Witterungsverhältnissen auszurichten. Entsprechend greift ein Benutzungsverbot für Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen.
Wer mit falschen Reifen, aber zum Beispiel auch fehlendem Frostschutzmittel oder abgenutzten Scheibenwischern unterwegs ist, handelt ordnungswidrig, was mit Verwarngeldern bis 35 Euro geahndet wird. Geht dies mit einer Gefährdung Dritter oder gar einem Unfall einher, greifen Bußgelder bis 120 Euro samt einem Punkt in Flensburg. Letzteres gilt auch für sich lösende Schnee- und Eisplatten bei unzureichend geräumten Fahrzeugdächern.
Auch sollte man einen verlängerten Bremsweg einplanen! Denn dieser ist bei nasser oder verschneiter Fahrbahn länger als auf trockenem, griffigem Asphalt. Und auch Raureif auf Brücken, auf Freiflächen nach Waldstücken oder im Bereich von Tunnelausfahrten kann zu einer gefährlichen Rutschpartie führen; hier ist vorsichtiges Fahren angesagt. Grundsätzlich gilt: Vorausschauendes Fahren hilft, Unfälle zu vermeiden und kann somit Leben retten! „Wer diese Regeln beachtet, kommt auch im Winter sicher ans Ziel“, so Christoph Paßgang.
Rhein-Sieg-Kreis
Pressemitteilung Nr. 302 vom 20. Oktober ’26 um 09:51 h




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