Übergänge in Schule und weiterführende Schule begleiten
Wenn Kinder neue Wege gehen
Rhein-Sieg-Kreis (an) – Mit dem Beginn eines neuen Schuljahres stehen viele Kinder vor einem großen Schritt: Einige verlassen den Kindergarten und werden Schulkinder, andere wechseln von der Grundschule auf eine weiterführende Schule. Solche Übergänge bringen Vorfreude, Neugier, aber auch Unsicherheit mit sich.
Die Schulpsychologische Beratungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises möchte Eltern Tipps und Hinweise mit auf den Weg geben, damit sie den Übergang in die neue Lebensphase ihrer Kinder erfolgreich begleiten.
Wie Eltern helfen können
Aus Sicht der Schulpsychologie ist es völlig normal, dass die ersten Wochen oder sogar Monate etwas „ruckelig“ verlaufen. Kinder müssen sich gleichzeitig an viele Veränderungen anpassen: neue Räume, neue Bezugspersonen, neue Regeln, neue Mitschülerinnen und Mitschüler sowie veränderte Erwartungen an Selbstständigkeit und Lernen.
Eltern können den Übergang vor allem dadurch unterstützen, dass sie Vertrauen und Zuversicht vermitteln. Hilfreich ist es, Interesse am Schulalltag zu zeigen, ohne das Kind täglich auszufragen, Gefühle ernst zu nehmen, auch wenn Sorgen aus Erwachsenensicht klein erscheinen, feste Tagesstrukturen zu schaffen, ausreichend Zeit für Erholung und Freizeit einzuplanen sowie dem Kind zuzutrauen und es ermutigen, Herausforderungen Schritt für Schritt selbst zu bewältigen.
Schule und Eltern als Partner
Auch Lehrkräfte wissen, dass Übergänge sensible Phasen sind. In den ersten Wochen achten sie besonders darauf, wie Kinder sich in der neuen Umgebung zurechtfinden, ob sie Anschluss finden und welche Unterstützung sie möglicherweise benötigen.
Eltern und Schule verfolgen dabei dasselbe Ziel: Kindern einen guten Start zu ermöglichen. Ein offener Austausch kann helfen, Unsicherheiten frühzeitig zu klären und gemeinsame Lösungen zu finden.
Wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll sein kann
Wenn starke Ängste, erhebliche Belastungen oder große Schwierigkeiten über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben, sollten Eltern das Gespräch mit der Schule suchen.
Zusammen mit der Schule oder eigenständig können sich Eltern dann auch an die Schulpsychologische Beratungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises wenden. Gemeinsam wird auf die Situation des Kindes geschaut, werden Beobachtungen eingeordnet und mit Eltern und gegebenenfalls der Schule hilfreiche nächste Schritte entwickelt. Weitere Informationen und die aktuellen Angebote der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/schulpsychologie. Dort können sich Interessierte auch zu einem Newsletter anmelden, der circa zwei Mal jährlich erscheint und auf die Veranstaltungen und Neuentwicklungen der Beratungsstelle hinweist.
Rhein-Sieg-Kreis
Pressemitteilung Nr. 222 vom 18. August ’26 um 10:19 h





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