Ursache wird untersucht:
Tote und erkrankte Wasservögel am Rotter See
Die Stadt Troisdorf nimmt die Funde mehrerer toter und erkrankter Wasservögel am Rotter See sehr ernst. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorfälle wurden die zuständigen Fachbehörden informiert. Das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises wurde eingeschaltet und wird die Tiere untersuchen. Gleichzeitig werden mögliche Ursachen geprüft. Auch die Ergebnisse einer aktuellen Wasserprobe stehen noch aus.
Am Freitag wurden durch Feuerwehr, DLRG, den Kommunalen Ordnungsdienst und die Tierrettung verendete und erkrankte Wasservögel geborgen und gesichert. Insgesamt wurden 17 tote Enten geborgen. Zwei Jungschwäne sowie eine Ente konnten lebend in eine Auffangstation gebracht werden. Nach Einschätzung der Tierrettung besteht der Verdacht auf Botulismus. Ob sich dieser Verdacht bestätigt oder eine andere Ursache vorliegt, wird derzeit von den zuständigen Fachbehörden untersucht.
Bis zum Abschluss der Untersuchungen bittet die Stadt alle Besucherinnen und Besucher des Rotter Sees um besondere Vorsicht. Tote oder offensichtlich kranke Wasservögel dürfen nicht angefasst werden. Hunde sind von Kadavern und erkrankten Tieren fernzuhalten. Wer Auffälligkeiten feststellt, wird gebeten, diese der Stadt oder dem Veterinäramt zu melden.
Da die Ursache derzeit noch nicht feststeht, empfiehlt die Stadt außerdem, beim Aufenthalt am und im Wasser besondere Vorsicht walten zu lassen. Badegäste sollten vermeiden, Wasser zu schlucken, und Bereiche meiden, in denen tote oder kranke Wasservögel festgestellt wurden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte bis zum Vorliegen der Untersuchungsergebnisse vorerst auf das Baden verzichten.
Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keine gesicherten Hinweise auf eine akute Gefährdung der Wasserqualität. Die zuletzt vorliegenden Untersuchungsergebnisse bewerteten die Wasserqualität des Rotter Sees als gut. Eine am Freitag entnommene Wasserprobe wird derzeit ausgewertet. Über die Ergebnisse und weitere Erkenntnisse wird die Stadt Troisdorf informieren, sobald diese vorliegen.
Stadt Troisdorf
Pressemitteilung Nr. 364 vom 18. Juli ’26 um 8:59 h





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