ARSENII SKLIAROV VERPASST SIEG KNAPP
Rüger wird Fünfter in Lünen, Willemsen Achter bei Oder Rundfahrt
Am vergangenen Wochenende gingen vom Spicher Team Kern-Haus p/b BS SALES Janek Heming, Norbert Seewald und Timm Rüger in Lünen im Rahmen des Bundesradsporttreffens an den Start des Elite Rennens. „Wir hatten starke Konkurrenz mit zwei Lotto Kern-Haus Fahrern und vier Fahrern vom Rose Racing Circle. Dazu das nahezu komplette Team aus Ahrweiler und von Leeze“, war sich Rüger schon am Start der großen Herausforderung bewusst. Auf dem 1,8 Kilometer langen Rundkurs wurde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 48 km/h direkt zu Beginn ein hohes Tempo angeschlagen. Obwohl das Team Kern-Haus p/b BS SALES sehr aufmerksam fuhr, konnte es die erste Gruppe des Tages mit Fahrern vom Team Lotto Kern-Haus und Rose Racing Circle nicht verhindern. Durch die Nachführarbeit mit mehreren Teams wurden die Ausreisser jedoch gestellt, so dass es im Finale zu einem Massensprint kam. Hier konnte Timm Rüger auf einen starken fünften Platz sprinten. „Für mich persönlich ist das ein super Ergebnis. Ich bin ja sonst eigentlich immer dafür da, unsere Top Fahrer zu unterstützen, daher ist es schön, selbst mal wieder weiter vorne zu landen“, freute sich der Routinier nach dem Rennen.


Noch besser lief es beim Nachwuchsfahrer Arsenii Skliarov, der in Lünen seine Sprinterqualitäten unter Beweis stellen konnte. Im Verlauf des Rennens behielt der Youngster stets den Überblick, verpasste im Finale jedoch knapp den richtigen Antritt und musste sich daher Erik Bastiaan vom RSV Münster geschlagen geben. Sein Teamkollege Jonathan Luhmer kam als Vierter ins Ziel. „Ich bin mit dem Rennverlauf zufrieden und nehme viele positive Eindrücke mit. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, den richtigen Moment noch besser zu treffen um ganz oben auf dem Podium stehen zu können“, erklärte Arsenii nach dem Rennen.
Derweil gingen die Seriensieger Robin Willemsen und Sebastian Niehues bei der Oder Rundfahrt in Frankfurt/ Oder an den Start. Beim Prolog über 13,5 Kilometer sicherte sich Willemsen mit einem Sieg direkt das gelbe Führungstrikot und verwies sogar den mehrfachen Bahnweltmeister Roger Kluge auf Rang drei.
Am Donnerstag starte die erste Etappe mit einem sehr hügeligen Kurs und Kopfsteinpflasterpasssgen. „Das Rennen war sehr nervös und nach vielen Attacken, bei denen Sebastian und ich dabei waren, konnte sich schlussendlich eine Gruppe lösen, als wir gerade nicht mitgehen konnten“, erklärte Willemsen nach der Etappe. Niehues kam schließlich als 11. ins Ziel, Willemsen wurde 18.
Am Freitag folgte die längste Etappe mit einem Hügel sowie einem sehr langen Kopfsteinpflastersegment. Aufgrund mehrerer Stürze musste das Rennen nach ca 65 Kilometern unterbrochen werden. Willemsen kam schließlich als 10. ins Ziel, Niehues fiel aufgrund mehrerer Defekte wie zurück und wurde 90.
Am Samstag ging es dann auf eine flache 122 Kilometer lange Etappe auf der Niehues unglücklich stürzte und sich den Ellenbogen brach. Damit war die Rundfahrt für ihn beendet. Willemsen kam hinter der Spitzengruppe auf Rang 11 ins Ziel.
Am letzen Tag stand nochmal eine hügelige Etappe an, bei der sämtlich Ausreisversuche missglückten. Nach der Bergankunft konnte Willemsen das Rennen jedoch auf Platz sieben beenden und kam damit in der Gesamtwertung auf Rang acht. „Mit dem Ergebnis bin ich nach meiner ersten Rundfahrt sehr zufrieden“, lautete Willemsens Fazit im Ziel.
In Roschbach kam Joshua Schotten als sechster ins Ziel.
RV Blitz Spich
Pressemitteilung vom 13. Juli ’26 um 09:59 h





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