SPD Rhein-Sieg startklar für die Landtagswahl
SANKT AUGUSTIN – Genau ein Jahr vor der Landtagswahl in NRW hat die SPD im Rhein-Sieg-Kreis erfolgreich die Weichen gestellt. In der Delegiertenkonferenz im „Haus der Nachbarschaft“ in Sankt Augustin bestimmten die Mitglieder die Kandidatinnen und Kandidaten in den fünf Wahlkreisen, die den Rhein-Sieg-Kreis künftig mit starker Stimme im Landtag vertreten wollen.
„Die schwarz-grüne Landesregierung ist schlagbar“, stellte der SPD-Kreisvorsitzende Mario Dahm in seiner Begrüßungsrede fest, denn die Bilanz der Regierung Wüst sei bescheiden, weil das Regieren in NRW vielleicht geräuschlos, aber auch erfolglos sei. Das werde bis zur Wahl immer deutlicher werden. „Die Kitas sind am Limit, die Mieten explodieren, die Verkehrsinfrastruktur ist marode, der Nahverkehr unzuverlässig und die Kommunen befinden sich in der größten Finanzkrise seit Bestehen des Bundeslandes. Doch wirkliche Hilfe bleibt aus, Probleme werden nach dem Prinzip Wüst in die Kommunen durchgereicht“, kritisierte Dahm. Mit den fünf Kandidat*innen präsentiert die SPD ein echtes Angebot für die Menschen im Rhein-Sieg-Kreis. „Wir haben ein starkes Team mit jungen Kandidaten, mit erfahrenen Kommunalpolitikern, mit Kandidatinnen und Kandidaten, die vor Ort fest verwurzelt und aktiv sind, die Menschen überzeugen können, die Gestaltungskraft und Standing haben, um unseren Rhein-Sieg stark in Düsseldorf zu vertreten.“

Im Wahlkreis 25 Rhein-Sieg I (Hennef, Eitorf, Windeck, Neunkirchen-Seelscheid, Much und Ruppichteroth) kandidiert Oliver Brock aus Hennef. Der 33-jährige Finanzbeamte und ehrenamtliche Feuerwehrmann ist direktgewähltes Mitglied im Stadtrat sowie Mitglied im Kreistag und seit der Kommunalwahl stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hennef. Im Landtag will er sich u.a. für bezahlbaren Wohnraum, kostenlose Betreuung und Bildung für Familien und eine wieder wachsende Wirtschaft mit weniger Bürokratie einsetzen. Er setzte sich in der Abstimmung gegen Christoph Möller aus Neunkirchen-Seelscheid durch.
Für den Wahlkreis 26 Rhein-Sieg II (Meckenheim, Wachtberg, Königswinter, Bad Honnef und die Hennefer Obergemeinde) wählten die Delegierten Stefan Pohl. Der 45-jährige Betriebsleiter ist Vorsitzender der SPD in Meckenheim und baute mit dem Verein „Meckenheim hilft“ eine große Unterstützungsaktion für die Menschen in der Ukraine auf. Mit seinem Motto „ein Staat, der funktioniert, und eine Wirtschaft, die wächst“ überzeugte er die Mitglieder, die ihn einstimmig wählten.
Mit Gisela Hein geht eine erfahrene Kommunalpolitikerin für den Wahlkreis 27 Rhein-Sieg III/Euskirchen III (Bornheim, Rheinbach, Swisttal, Alfter und Weilerswist) ins Rennen. Die 65-jährige Diplom-Volkswirtin und dreifache Mutter aus Swisttal will eine starke Stimme in Düsseldorf sein und die Alltagsprobleme der Menschen in den Mittelpunkt stellen. Für gute Bildungspolitik vor Ort fehle es in NRW an Mitteln und Strukturen, Schulbauprojekte überfordern Kommunen auch im Rhein-Sieg-Kreis finanziell.
Jüngster Kandidat ist Nico Novacek, der sich im Wahlkreis 28 Rhein-Sieg IV (Troisdorf, Niederkassel, Sankt Augustin-Menden) um das Landtagsmandat bewirbt. Der 27-jährige Verwaltungsfachwirt ist seit jungen Jahren politisch aktiv, wurde 2020 und 2025 jeweils mit Direktmandat in den Stadtrat gewählt und ist stellvertretender Bürgermeister der Stadt Troisdorf. Seine Art, nahbar, ansprechbar und persönlich Politik zu machen und sich um Probleme zu kümmern, will er künftig in den Landtag einbringen und sich für starke und besser finanzierte Städte und Gemeinden einsetzen, damit der Alltag für die Menschen spürbar besser funktionieren kann.
Im Wahlkreis 29 Rhein-Sieg V (Siegburg, Lohmar, Sankt Augustin) schickt die SPD Simon Skibitzki ins Rennen. Der 34-Jährige ist als angestellter Lehrer an einer Gesamtschule tätig und seit 2025 direktgewähltes Mitglied des Rates der Stadt Siegburg. Die Be- und Überlastungen im Bildungssystem kennt er aus eigener Erfahrung und will im Landtag dafür kämpfen, dass Bildung in NRW wieder gerechter wird und das Kinder unabhängig von Herkunft und Umfeld gute Startchancen in ein erfolgreiches Leben haben. Er setzte sich in der Abstimmung gegen Florian Kisner aus Sankt Augustin durch.
SPD – Rhein-Sieg
Pressemitteilung vom 26. April ’26 um 11:57 h





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