Forderung nach mehr Schutz vor Gewalt:
Walk zum Weltfrauentag

Nach der Begrüßung durch die städtische Gleichstellungsbeauftragte ergriff Maike Wilken vom Frauen- und Kinderschutzhaus das Wort. Im Namen der Veranstalterinnen wies sie auf die vielfältigen Bedrohungen hin, denen Frauen weltweit tagtäglich ausgesetzt seien. „Frauen kämpfen rund um den Globus für Gleichberechtigung, Sicherheit, politische Teilhabe und den Schutz ihrer Rechte. Unterdrückung von Frauen gehört in vielen Teilen dieser Welt zum Alltag. Unter gefährlichsten Bedingungen für Leib und Leben gehen Frauen auf die Straße, um auf sich aufmerksam zu machen“, so Wilken. Sie erinnerte daran, dass Frauen oft physischer, psychischer und sexueller Gewalt ausgesetzt seien und in vielen Bereichen – sei es finanziell oder strukturell – benachteiligt würden. Besonders alarmierend sei der Mangel an Schutzplätzen, auch im Rhein-Sieg-Kreis, wo aktuell 94 Plätze für von Gewalt betroffene Frauen fehlten.
Den anschließenden Walk nutzten die Teilnehmerinnen für den Austausch von Erfahrungen und Gedanken. An der Burg Wissem gab es danach noch weiter Gelegenheit für Gespräche und Vernetzung. Viele Teilnehmerinnen formulierten ihre Wünsche und Forderungen für Frauen auf Statement-Karten, die auf einer großen Tafel gesammelt wurden. Aktuell sind diese schriftlichen Statements im Rathausfoyer ausgestellt und setzen ein Zeichen für die Forderung nach Chancengleichheit und mehr Schutz vor Gewalt.
Stadt Troisdorf
Pressemitteilung vom 17. März ’26






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