Tiere vor Hitze schützen

Auch Tiere vor Hitze schützen!

Rhein-Sieg-Kreis (dwo) – Nicht nur Menschen auch Tiere leiden unter der Hitze im Sommer. Grundsätzlich leiden Tiere sogar unter der Hitze mehr als unter Kälte. Was können Halterinnen und Halter tun, um ihre Vierbeiner auch bei heißen Temperaturen gut zu pflegen?

Vor allen Dingen brauchen sie ausreichend Wasser und Schatten! „Wasser, Schatten und das hygienische Reinhalten, zum Beispiel von Käfigen, sind das A und O in diesen heißen Tagen bei der Tierhaltung. Wir appellieren darum an alle Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer, alles zu tun, dass immer ein schattiger Platz, eine Möglichkeit zur Abkühlung und genügend Wasser zur Verfügung stehen, damit die Tiere vor der Hitze geschützt sind“, betont Silvia Berger, Leiterin der Abteilung Tiergesundheit des Kreisveterinäramtes.

Tiere in Käfigen kann man mit einfachen Mitteln wie Sonnenschirmen oder dem Versetzen des Käfigs in den Schatten schnell und effektiv helfen. Grundsätzlich sollten alle Tierhalterinnen und Tierhalter immer beachten, dass die Sonne im Laufe des Tages wandert und ein morgens noch schattiger Platz mittags in der prallen Sonne stehen kann.

Auch bei einem nur kurzen Einkauf, kann das Auto je nach Außentemperatur für die darin zurückgelassenen Tiere schnell zur tödlichen Falle werden.

Eine tödliche Gefahr für alle Tiere sind Hitzeschläge. Zu den Warnzeichen gehören bei Hunden beispielsweise starkes Hecheln, Erbrechen, Durchfall, Taumeln oder Krämpfe, auch Bewusstlosigkeit. Erste-Hilfe-Maßnahmen sind der Wechsel in den Schatten, dem Tier langsam erst die Beine, dann den Körper mit feuchten Tüchern oder Decken kühlen und nur bei Bewusstsein Wasser anbieten. Dann sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden, denn es besteht Lebensgefahr.

„Auch Rinder, Pferde, Schafe – sie sollten unbedingt geschoren sein-, Ziegen oder andere Tiere auf der Weide brauchen ausreichende Schattenangebote und es muss jederzeit genügend, frisches Wasser bereitstehen“, appelliert Silvia Berger, Leiterin der Abteilung Tiergesundheit des Kreisveterinäramtes an die Tierhalterinnen und Tierhalter. Bieten die Weiden keine ausreichenden natürlichen Schutzmöglichkeiten für alle Tiere, muss den Tieren eine künstliche Alternative geboten werden, wie zum Beispiel das Aufspannen eines Sonnensegels.


Rhein-Sieg-Kreis
Pressemitteilung Nr. 168 vom 18. Juni ’26 um 10:01 h

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