NIEHUES FEIERT FURIOSES COMEBACK
Nachdem Sebastian Niehues vom Spicher Team Kern-Haus p/b BS Sales in Juli bei der Oderrundfahrt gestürzt ist und sich die Elle gebrochen hat, feierte er vergangenes Wochenende ein Comeback wie im Lehrbuch. In Stromberg prägte starker Wind das Rennen auf der hügeligen 4,5 Kilometer langen Rundstrecke. Bereits in der ersten Runde zog das Team auf der Windkante das Feld auseinander. In der dritten Runde attackierte Niehues – folgen konnte nur Jacob Heß vom Team Leeze factory racing. Das Duo konnte eine gute Minute Vorsprung herausfahren.


Gut fünf Kilometer vor dem Ziel verschärfte Niehues erneut das Tempo, setzte sich von seinem Mitstreiter ab und feierte einen beeindruckenden Solosieg vor Jacob Hess. Auf der Zielgeraden konnte das Hauptfeld durch Lovis Müllers Nachführarbeit eine Gruppe mit Moritz Mauss (Team UAE GenZ), die bis dahin auf Platz drei lag, einholen. Dadurch konnte sich Joshua Schotten im Sprint den dritten Platz sichern. Im Rennen der Schüler U13 fuhr Arsenii Skliarov auf den 10. Platz. Am nächsten Tag ging das Spicher Team in Hamburg-Volksdorf an den Start. Auf einem extrem schnellen, knapp über ein Kilometer langen Rundkurs ohne nennenswerte Kurven, wurde packender Radsport geboten. Von der ersten Runde an wurde ein extrem hohes Tempo angeschlagen. Trotz zahlreicher Attacken aus dem stark besetzten Fahrerfeld gelang es keiner Ausreißergruppe, sich entscheidend abzusetzen, wodurch das Rennen von ständigen Tempowechseln und hoher Nervosität geprägt war.


Das Team Kern-Haus p/b BS Sales dominierte das Renngeschehen von der Spitze aus, gestaltete das Tempo aktiv mit und sicherte sich im Rennverlauf zahlreiche Prämien. Auf den finalen Runden schlossen sich alle Teamfahrer zusammen, um das Finale perfekt zu orchestrieren. Im packenden Massensprint wurde der entscheidende Lead-out mustergültig für Sebastian Niehues vorbereitet, der seine herausragende Spurtstärke nutzte und den zweiten Sieg in zwei Tagen einfuhr. Das starke Mannschaftsergebnis komplettierten Lovis Müller auf dem starken vierten Platz, Robin Willemsen auf Rang sechs sowie Joshua Schotten, der als Achter die Top-10-Platzierung des Teams abrundete.
RV Blitz Spich
Pressemitteilung vom 06. September ’26 um 21:53 h





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