SCHOTTEN UND SKLIAROV

SCHOTTEN UND SKLIAROV SIEGEN 
Podium für Hoff und Sundermann 

„Der Sieger war diesmal der Gärtner, und er schlug erbarmungslos zu. Diese leicht abgewandelte Textzeile von Reinhard Mey beschreibt den Renntag beim 60. Brackweder Radrennen sehr passend“, schmunzelte Pressesprecher Erik Fischer am Rande der Veranstaltung. Für das Spicher Team Kern-Haus p/b BS SALES gingen Robin Willemsen, Janek Heming und Joshua Schotten an den Start. Auf dem 2-Kilometer-Rundkurs standen 33 Runden und damit insgesamt 66 Kilometer auf dem Programm. Erschwert wurde das Rennen durch regnerische Bedingungen und einer entsprechend nassen Strecke. Von Beginn an wurde ein hohes Tempo angeschlagen. Zahlreiche Attacken sorgten bereits in der Anfangsphase für ein hektisches und schnelles Rennen. Die Teamfahrer waren aufmerksam und konnten die verschiedenen Vorstöße immer wieder vereiteln, sodass sich zunächst keine entscheidende Gruppe absetzen konnte. Etwas vor der Rennhälfte setzte Robin Willemsen mit mehreren Attacken wichtige Akzente. Immer wieder schloss er zu Ausreißern auf und fuhr entstandene Lücken zu. Damit schuf er die perfekte Ausgangslage für Joshua Schotten, der anschließend selbst die Initiative ergriff und zu zwei bereits vorausgefahrenen Fahrern aufschließen konnte. Das Trio harmonierte von Beginn an sehr gut und arbeitete konsequent zusammen. Der Vorsprung wuchs schnell an und betrug zwischenzeitlich rund 40 Sekunden. Während vorne um den Sieg gefahren wurde, übernahmen Robin Willemsen und Janek Heming im Feld die Kontrolle und hielten die Verfolger auf Abstand. Im Finale kam es schließlich zum Sprint der drei Ausreißer. Joshua Schotten, Geschäftsführer der Gärtnerei Schotten, zeigte sich dabei souverän und setzte sich gegen seine beiden Mitstreiter durch. Damit sicherte er dem Team Kern-Haus p/b BS SALES den 21. Saisonsieg. Auch Robin Willemsen belohnte seinen starken Einsatz für die Mannschaft mit einem hervorragenden sechsten Platz. Janek Heming komplettierte den starken Auftritt des Teams.

Auch das Rennen der Schüler U13 fand bei starkem Regen und schwierigen Wetterbedingungen statt. Die Strecke war sehr rutschig und dadurch besonders anspruchsvoll. Gefahren wurden acht Runden mit jeweils zwei Kilometern, also insgesamt 16 Kilometer. Gemeinsam mit einem weiteren Fahrer aus meiner U13-Kategorie gelang es ArseniiSkliarov, den Anschluss an die U15-Fahrer zu halten. Die beiden konnten sich zu zweit in der Gruppe der älteren Fahrer behaupten und das Rennen bis zum Ende gemeinsam mit ihnen bestreiten. Auf den letzten Metern kam es dann zum entscheidenden Duell zwischen den beiden U13 Nachwuchsfahrern. Skliarov konnte sich im Finale durchsetzen und das Rennen mit einem deutlichen Vorsprung gewinnen. „Besonders gefreut hat mich, dass wir unter diesen schwierigen Bedingungen gemeinsam so lange das Tempo der älteren Fahrer halten konnten“, freute sich der „Blitz“-Fahrer über seinen zweiten Saisonsieg. „Das Rennen war für uns ein wichtiger Vorbereitungsschritt auf unser großes Saisonziel: das Heimrennen in Troisdorf“, erklärte Vater und Trainer Serhii Skliarov. 

Auch beim beim Campus-Rennen in Aachen konnte das Spicher Team Kern-Haus p/b BS SALES überzeugen. Mit Jan Madalinski, Norbert Seewald und Joshua Schotten gingen drei Teamfahrer über 75 Kilometer an den Start. Die schnelle Runde mit einem Anstieg und viel Wind sowie das große Starterfeld sorgten von Beginn an für ein hektisches und anspruchsvolles Rennen. Bereits in der Anfangsphase wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Dabei konnten sich zwei Fahrer verschiedener Teams, darunter Moritz Maus vom UAE Team Emirates Gen Z, vom Feld absetzen. „Wir verpassten in dieser entscheidenden Phase leider den Anschluss, sodass die beiden Ausreißer einen Vorsprung herausfahren konnten“, ärgerte sich Schotten nach dem Rennen. Anschließend blieben die Kern-Haus p/b BS SALES Fahrer aktiv und setzten immer wieder eigene Attacken. Trotz zahlreicher Versuche gelang es jedoch nicht, sich entscheidend vom Feld zu lösen. So konzentrierte sich das Rennen für die Verfolger auf den Kampf um die weiteren vorderen Platzierungen. Für einen Rückschlag sorgte der unverschuldete Sturz von Jan Madalinski. Er musste anschließend zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. „Glücklicherweise erlitt Jan dabei keine schwereren Verletzungen“, erklärte Teamchef Kurt Werheit nach dem Rennen. Im Finale zeigte sich Joshua Schotten stark und sprintete auf den vierten Platz, womit er das Podium nur knapp verpasste. Norbert Seewald komplettierte das starke Teamergebnis mit einem sechten Platz. 

Auch die Mountainbiker des RV Blitz Spich sind wieder auf der Erfolgsspur. Beim Vulkan Bike Eifel-Marathon in Daun erreichten Andreas Sundermann und Sebastian Hoff jeweils Platz zwei in ihrer Altersklasse. Johannes Raß komplettierte das starke Mannschaftsergebnis des RV Blitz Spich mit Rang acht. Der RV Blitz Spich war mit drei Fahrern vertreten und kehrte mit zwei Podestplatzierungen aus der Eifel zurück. Bei sonnigem, warmem Spätsommerwetter boten die Strecken rund um Daun anspruchsvolle Bedingungen mit langen Anstiegen, schnellen Abfahrten und wechselnden Untergründen. Die beste Platzierung des Tages erzielte Andreas Sundermann auf der Halbmarathonstrecke. In der Klasse Masters 4 fuhr er über 65 Kilometer und rund 1.300 Höhenmeter nach 2:55 Stunden auf den zweiten Platz. Ebenfalls Rang zwei erreichte Sebastian Hoff in der Masters-2-Wertung auf der Ultra-Marathonstrecke. Für die 101 Kilometer mit 2.400 Höhenmetern benötigte er 4:12 Stunden. Johannes Raß startete ebenfalls in der Masters-2-Klasse und belegte auf der Marathondistanz über 90 Kilometer und 2.000 Höhenmeter nach 4:38 Stunden den achten Platz. Damit präsentierte sich der RV Blitz Spich auf allen drei Distanzen konkurrenzfähig. Sundermann nutzte auf der kürzeren Strecke seine Erfahrung und fuhr ein kontrolliertes Rennen. Raß hielt auf der Marathondistanz bei seinem ersten MTB Rennen über die gesamte Renndauer ein konstantes Tempo. Hoff bestätigte auf der längsten Strecke seine starke Form und sicherte sich trotz der hohen Belastung einen Platz auf dem Podium.

„Top Strecke, Top Orga, Top Stimmung!“, lautete das Fazit aus dem Team nach einem gelungenen Renntag. Der legendäre Vulkan Bike Eifel-Marathon gilt mit seinen profilierten Strecken als anspruchsvoller Formtest zum Ende der Mountainbike-Saison. Für die Fahrer des RV Blitz Spich richtet sich der Blick nun auf die anstehende Cyclocross-Saison.


RV Blitz Spich
Pressemitteilung vom 13. September ’26 um 20:31 h

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