NRW-Kreisarchive

Arbeitskreis der NRW-Kreisarchive kam im Siegburger Kreishaus zusammen

Rhein-Sieg-Kreis (an) – Im Kreishaus in Siegburg kam jetzt der der Arbeitskreis der nordrhein-westfälischen Kreisarchive (AKKA) und damit Vertreterinnen und Vertreter aller Kreisarchive des Landes Nordrhein-Westfalen zusammen. Der AKKA ist das Fachgremium für überörtliche Zusammenarbeit im Archivwesen im Land, berät den Landkreistag in archivischen Fragen und entwickelt gemeinsame Standards. Unter anderem war der Arbeitskreis bei der Novellierung des Archivgesetzes NRW intensiv beteiligt, das Ende des Jahres in Kraft treten soll.

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Ein weiteres Thema, welches in den vergangenen Jahren behandelt wurde, betraf unter anderem die Aufarbeitung von Kindesmissbrauch im Rahmen der Heimverschickung. Darüber hinaus werden immer wieder archivfachliche Fragen erörtert, welche die Zugänglichkeit von Archivgut, den Bestandsschutz oder auch archivpädagogische Themen beinhalten. Auch die Notfallvorsoge in Archiven, also die systematische Vorbereitung auf Schadensereignisse wie Brände oder Hochwasser, um wertvolles Kulturgut dauerhaft zu schützen, ist ein zentrales Thema bei den Sitzungen.

Vorsitzender des beim Landkreistag angesiedelten Arbeitskreises ist Thomas Wagner, Kreiskulturdezernent und damit auch zuständiger Dezernent für das Archiv des Rhein-Sieg-Kreises. „Fakten statt Fakes – damit können Archive heutzutage punkten und werden in unsicheren Informations- und Überlieferungszeiten wichtiger denn je“, resümierte er am Ende der Sitzung. „In den Kreisarchiven des Landes wird daher Zukunftsarbeit gestaltet, weil wir Verwaltungshandeln für die Nachwelt transparent machen. In dieser Rolle sind Archive bedeutende Orte der Demokratieförderung!“ 


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Pressemitteilung Nr. 079 vom 17. März ’26 um 11:49 h

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