FDP/UWG-Fraktion fordert Konsequenzen für Städtepartnerschaft mit Heidenau
Mit Unverständnis und Besorgnis reagiert die FDP-/ UWG Fraktion im Rat der Stadt Troisdorf auf den Beschluss aus der Partnerstadt Heidenau, künftig keine Stolpersteine im öffentlichen Raum mehr verlegen zu lassen.
„In den vergangenen Jahren hat unsere Partnerstadt immer wieder mit negativen Schlageilen auf sich aufmerksam gemacht. Dieser Stadtratsbeschluss ist der Tropfen, der das Maß endgültig vollmacht“, so der Vorsitzende der FDP-/ UWG Fraktion im Troisdorfer Stadtrat, Tobias Kollmorgen.
Die offizielle Begründung, man wolle auf dem Nordfriedhof in Heidenau bewusst einen Ort zum Gedenken schaffen, lässt der Liberale nicht gelten. „Diese Begründung zeigt, dass man das Gedenken aus dem Alltag der Menschen entfernen möchte“, so Kollmorgen weiter. „Wir müssen Konsequenzen aus der Entscheidung ziehen und die Partnerschaft für mindestens 1 Jahr auf Eis legen, längstens bis der Ratsbeschluss rückgängig gemacht wird. Wir wollen, dass die finanziellen Mittel für diese Städtepartnerschaft ab sofort gesperrt werden.“
Für die FDP/UWG-Fraktion ist klar, dass die seit den 1990er Jahren bestehende Städtepartnerschaft auf den Prüfstand gehört.






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