Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung:
Wie Troisdorf die Stadt der Zukunft gestaltet
Im Rathaus Troisdorf fand jetzt ein inspirierender Austausch über die Zukunft nachhaltiger Städte statt: Helga Berg, Diplom-Verwaltungswirtin im Bundesministerium für Bildung und Forschung und Künstlerin, sowie Bernhard Schröder, Künstler und Spezialist für das berühmte „Ampelmännchen“, überreichten gemeinsam Bürgermeister Alexander Biber das neu erschienene Fachbuch „Zukunft Stadt: Die globale und lokale Bedeutung von SDG 11* – Wie die sozialökologische Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft gelingen kann“.
Die Abkürzung SDG 11 steht für eines der Ziele der Agenda 2030: „Sustainable Development Goals“ und bezeichnet Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.

In dem Buch erläutert Bürgermeister Biber exemplarisch, wie dieses Ziel in Troisdorf umgesetzt wird. Im persönlichen Gespräch nutzten die Autoren die Gelegenheit, mit Biber über nachhaltige Stadtentwicklung, gesellschaftliche Transformation und die Rolle von Kunst in diesem Kontext zu diskutieren.
Nachhaltigkeit mit ökonomischem Nutzen
„Das Buch richtet sich vor allem an Entscheidungsträgerinnen und -träger in Kommunen und zeigt, wie Städte sich ökologisch, sozial und wirtschaftlich zukunftsfähig aufstellen können – und zwar ganzheitlich“, erklärte Helga Berg während des Treffens. „Nachhaltigkeit ist kein Add-on, sondern ein Prinzip, das man leben kann – mit Innovationskraft, kultureller Offenheit und ökonomischem Nutzen.“
Bürgermeister Biber berichtete, dass sich Troisdorf seit Jahren dieser Aufgabe verschrieben hat: „Wir verfolgen eine nachhaltige Stadtentwicklung in allen Bereichen – von Klimaanpassungsmaßnahmen im Rahmen des European Climate Adaptation Award-Programms bis hin zu sozialer Teilhabe und Förderung nachhaltiger Mobilität. Besonders wichtig ist es mir, Kunst als Bestandteil nachhaltiger kommunaler Entwicklung zu verstehen. Kunst bringt Menschen zusammen, schafft Bewusstsein und inspiriert.“
Aus Holzresten Kunst schaffen
Auch über konkrete Beispiele sprachen die Beteiligten: etwa Upcycling-Kunstwerke aus Holzresten, die aus ökologischer Sicht wie aus künstlerischer Perspektive Nachhaltigkeit verkörpern. „Materialien sinnvoll und kreativ weiterzuverwenden, ist nicht nur ressourcenschonend, sondern setzt auch ein starkes Symbol für den Wert von Transformation“, so Künstler Bernhard Schröder.
Das Gespräch zeigte, wie Wissenschaft, Verwaltung und Kunst ein gemeinsames Ziel verfolgen können: Städte auch als Räume des Wandels, der Innovation und des nachhaltigen Zusammenlebens zu gestalten. Troisdorf steht dabei beispielhaft für kommunale Verantwortung und kreatives Engagement.
Stadt Troisdorf
Pressemitteilung 033/2026 vom 26. Januar ’26 um 10:48 h