Datum/Zeit
Date(s) - 8. März 2026
14:00 - 16:00
Veranstaltungsort
Marktplatz Siegburg
Kategorien
„Blumen reichen nicht – Wir wollen Gerechtigkeit!
Demonstration zum internationalen feministischen Kampftag am 08.03. um 14 Uhr auf dem Marktplatz in Siegburg
Am 8. März ist internationaler feministischer Kampftag. Doch was als Tag des Widerstands begann, droht jedes Jahr mehr in Symbolpolitik und Konsum zu versinken. Blumen, Rabattaktionen, herzförmige Produkte – während strukturelle Gewalt, Ungleichheit und Diskriminierung Alltag bleiben. Deshalb gehen wir am 08. März um 14 Uhr auf dem Marktplatz in Siegburg auf die Straße.
„Wir haben genug von symbolischen Gesten. Wenn Politiker*innen am 8. März Blumen verteilen, erwarten wir, dass sie an den anderen 364 Tagen konkrete Maßnahmen gegen Gewalt und Ungleichheit durchsetzen“, sagt Ada Hoppe, Mitglied des Sprecher*innenrates der Linksjugend Rhein-Sieg.
Jedes Jahr verteilen Parteien Blumen in Innenstädten – auch in Siegburg. Doch was ist mit den restlichen 364 Tagen? An den anderen Tagen erleben Frauen und queere Menschen weiterhin Gewalt, ökonomische Abhängigkeit und strukturelle Benachteiligung. Sie werden geschlagen, vergewaltigt, ermordet – und politisch zu oft ignoriert.
Der internationale feministische Kampftag ist kein Feiertag. Er ist ein Kampftag.
„Es geht nicht um Romantik, es geht um Realität. Es geht um unser Recht auf ein Leben ohne Angst – zu Hause, am Arbeitsplatz und auf der Straße“, so Lea Schmitz, die wie Hoppe Mitglied im Sprecher*innenrat ist.
Wir leben in einem patriarchalen und kapitalistischen System, in dem unbezahlte Care-Arbeit, Mutterschaft und die Verfügbarkeit unserer Körper noch immer unseren gesellschaftlichen Wert mitbestimmen. Während unbezahlte Sorgearbeit Milliardenwerte schafft, bleibt sie unsichtbar. Während Gleichberechtigung versprochen wird, wächst antifeministische Hetze. Während von Fortschritt gesprochen wird, sterben Frauen durch geschlechtsspezifische Gewalt.
„Unsere Wut ist berechtigt. Unsere Forderungen sind nicht radikal – sie sind notwendig. Wir kämpfen nicht für Privilegien, sondern für grundlegende Menschenrechte“, erklärt Lena Pfeiffer das Anliegen der Kundgebung.
Wir demonstrieren für all jene, die im letzten Jahr Opfer patriarchaler Gewalt geworden sind. Für jene, deren Stimmen nicht mehr gehört werden können. Und für alle, die jeden Tag kämpfen müssen – in ihren Familien, in ihrem Beruf, auf der Straße.
Wir rufen alle Menschen in Siegburg und Umgebung auf:
Schließt euch uns an. Bringt eure Stimmen, eure Wut und eure Solidarität mit.
08. März | 14:00 Uhr | Marktplatz Siegburg
Linksjugend [’solid] Rhein-Sieg
Pressemitteilung vom 27. Februar ’26 um 14:00 h







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