Tipps zur Unfallprävention

Sicher unterwegs:
Tipps zur Unfallprävention für Fußgängerinnen und Fußgänger

Rhein-Sieg-Kreis (dwo) – Die Sicherheit im Straßenverkehr ist eine gemeinsame Aufgabe. Insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen oder rutschigen Untergründen steigt das Risiko für Unfälle erheblich. Mit einfachen, aber effektiven Maßnahmen können Fußgängerinnen und Fußgänger ihre eigene Sicherheit deutlich erhöhen und potenzielle Gefahrensituationen vermeiden. „Das Motto ist sehen und gesehen werden“, so Christoph Paßgang, Leiter des Straßenverkehrsamtes.

Sichtbarkeit optimieren
Ein zentraler Faktor für die Verkehrssicherheit ist die rechtzeitige Wahrnehmung durch Auto- und Radfahrende. Helle Kleidung ist hier das Mittel der Wahl. Während dunkle Jacken oft erst aus geringer Distanz erkannt werden, erhöhen helle Farben die Sichtbarkeit enorm. Ferner werfen reflektierende Elemente an der Bekleidung, an Rucksäcken oder Schuhen das Scheinwerferlicht zurück und machen Fußgängerinnen und Fußgänger bereits aus großer Entfernung sichtbar.

Sicherer Umgang im Straßenverkehr
Ein vorsichtiges Verhalten, gerade an Kreuzungen und Übergängen, ist essenziell. „Stellen Sie Blickkontakt her, um sicher zu gehen, dass Sie von anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern auch wirklich gesehen werden“, führt Christoph Paßgang aus. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass Fahrzeuge bei Nässe oder Glätte längere Bremswege haben. Im Zweifelsfall lieber abwarten, bis ein Fahrzeug vollständig zum Stehen gekommen ist. Um auch selbst alles mitzubekommen, was um einen herum passiert, sollte Ablenkung durch Kopfhörer oder Smartphone vermieden werden, gerade an Kreuzungen und Einmündungen. Das Gehör ist ein wichtiges Warnsystem, um Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Vorbeugung von Sturzunfällen
Neben dem Straßenverkehr gilt es auch, der Gefahr von Stürzen auf Gehwegen vorzubeugen. Festes Schuhwerk und ein rutschfestes Profil bieten den notwendigen Halt auf nassen oder glatten Oberflächen. Auch beim Gehen darf die Aufmerksamkeit nicht nachlassen: unter dicken Laubschichten können sich Schlaglöcher, rutschige Gullydeckel oder Äste verbergen. Außerdem reduziert ein angepasstes Tempo die Sturzgefahr deutlich. Wer Zeitpuffer einplant und sich nicht durch Hektik zur Eile antreiben lässt, läuft sicherer. Durch diese einfachen Anpassungen im Alltag lässt sich das Unfallrisiko deutlich senken. Der Rhein-Sieg-Kreis appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, gegenseitig aufeinander Acht zu geben und durch vorausschauendes Verhalten für ein sicheres Miteinander auf den Straßen und Wegen zu sorgen.


Rhein-Sieg-Kreis
Pressemitteilung Nr. 272 vom 30. September ’26 um 14:31 h

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