10 Jahre GFO Hospiz St. Klara:
Zehn Jahre Begleitung, Fürsorge und Würde
Das GFO Hospiz St. Klara in Troisdorf hat am Samstag, 12. September, sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Bei angenehmem Wetter kamen zahlreiche Gäste, Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter rund um das Hospiz an der Viktoriastraße zusammen. Bei Kuchen, verschiedenen Leckereien und Getränken entstand eine herzliche Atmosphäre.

Einrichtungsleiter Martin Keßler eröffnete die Jubiläumsfeier. Bürgermeister Alexander Biber überbrachte anschließend die Glückwünsche der Stadt Troisdorf und würdigte die Arbeit des Hospizes.
„Heute ist einer dieser Tage, über dem ein Wort steht: Danke“, sagte Biber zu Beginn seines Grußwortes. Die Stadt werbe gerne damit, dass Troisdorf eine Stadt sei, in der man gut leben könne. Dazu gehöre für ihn aber das Leben in seiner Gesamtheit – von der Geburt bis zum Tod.






„Troisdorf ist eine Stadt, in der man gut ins Leben starten kann. Troisdorf ist eine Stadt, in der man gut leben kann. Und Troisdorf ist eine Stadt, in der man in Würde gehen kann“, so der Bürgermeister.
Dazu leiste das Hospiz St. Klara einen wichtigen Beitrag. „Sie sind bei den Menschen, wenn sie Sie am meisten brauchen“, sagte Biber an die Beschäftigten und Ehrenamtlichen gerichtet. Sie seien für Menschen da, die sich ihnen in ihrer letzten Lebensphase anvertrauten. Im Namen der Stadt und der Menschen in Troisdorf dankte er den haupt- und ehrenamtlich Engagierten für ihren Einsatz.
Vom ehemaligen Schulgebäude zum Hospiz
Das GFO Hospiz St. Klara wurde 2016 in den Räumen der ehemaligen Grundschule Viktoriastraße eröffnet. Die GFO beschreibt das Haus heute als einen Lebensort für die Gäste und ihre Angehörigen. Das Raumkonzept orientiert sich an den Wohn- und Lebensbedürfnissen der Menschen. Das Hospiz verfügt über 13 Einzelzimmer.
An die Geschichte des Gebäudes erinnerte auch die Jubiläumsfeier. Im Dachgeschoss konnten die Besucherinnen und Besucher anhand zahlreicher Plakate die Entstehungsgeschichte des Hauses nachvollziehen. Eine Ausstellung mit Klangschalen ergänzte das Angebot.
Seit der Eröffnung werden im Hospiz schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet. Voraussetzung für die Aufnahme ist unter anderem eine unheilbare und fortschreitende lebensbegrenzende Erkrankung. Das Hospiz nimmt Menschen auf, wenn eine Versorgung zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung nicht mehr ausreichend möglich ist.
Im Hospiz arbeitet ein multiprofessionelles Team aus Palliativpflegekräften, Physiotherapeuten, Hauswirtschaftskräften, Psychoonkologen und Palliativärzten. Unterstützt wird das Team von ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfern.
Auch Angehörige werden einbezogen. Sie können ihre nahestehenden Menschen rund um die Uhr besuchen; zudem besteht die Möglichkeit, im Zimmer des Hospizgastes zu übernachten.
Zehn Jahre Einsatz für Menschen am Lebensende
Die Arbeit des Hospizes wird seit zehn Jahren von hauptamtlich Beschäftigten und ehrenamtlich Engagierten getragen. Die Jubiläumsfeier bot deshalb auch Gelegenheit, den Menschen zu danken, die sich täglich für die Gäste und ihre Angehörigen einsetzen.
Bürgermeister Biber bezog in seinen Dank ausdrücklich auch die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) als Trägerin ein. Eine Einrichtung wie das Hospiz St. Klara brauche einen stabilen Rahmen und eine zuverlässige Trägerschaft. Auch dem Verein zur Förderung des St. Josef-Hospitals und des Hospizes St. Klara dankte er für dessen Unterstützung.
Eine besondere Rolle spielen Spenden: Nach Angaben des Hospizes müssen fünf Prozent der Betriebskosten über Spenden finanziert werden. Für die Gäste selbst entstehen bei gesetzlicher Krankenversicherung keine Kosten.
Für einen musikalischen Beitrag bei der Jubiläumsfeier sorgte die Musikschule Troisdorf.
Benefizkonzert im November
Das zehnjährige Bestehen wird auch mit einem Benefizkonzert gefeiert. Am Sonntag, 29. November, tritt ab 17 Uhr der Chor „Grenzenlos“ in der Stadthalle Troisdorf auf. Der Eintritt ist frei. Die Spenden des Abends kommen der Arbeit des GFO Hospizes St. Klara zugute.
Bürgermeister Biber verwies in seinem Grußwort ebenfalls auf das Konzert und verband den Dank an das Hospiz mit einem Gedanken über die Bedeutung seiner Arbeit: „Wir leben aktuell in aufgeregten Zeiten. Ich würde mir wünschen, dass sich alle, dass wir alle uns immer wieder klar machen, was wirklich wichtig ist im Leben. An diesem Ort stellt sich diese Frage ganz besonders intensiv.“
Zum Abschluss seiner Rede kehrte der Bürgermeister noch einmal zum Wort des Tages zurück: „Danke für Ihre Zeit, für Ihren Einsatz, für Ihren Mut, für Ihre Geduld – Danke für Ihren Dienst!“
Die Stadt Troisdorf gratuliert dem GFO Hospiz St. Klara zum zehnjährigen Bestehen und dankt allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten für ihre wichtige Arbeit.
Stadt Troisdorf
Pressemitteilung vom 15. September ’26






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