Kunst, Popcorn und ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen im AGGUA
(Troisdorf, 11.09.2026) Über 100 Besucher feierten die außergewöhnliche Finissage von „AGGUArt“ in der Veranstaltungsreihe ART meets WAVE im AGGUA Troisdorf.
Popcornduft lag in der Luft, fruchtige Mocktails standen an der Candybar bereit und die Lehrerband der Europaschule sorgte auf der Bühne für beste Stimmung. Schon beim Ankommen im AGGUArell, der Eventlocation des AGGUA, war klar, dass diese Finissage etwas ganz Besonderes werden würde. Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher kamen vergangenen Mittwochabend zusammen, um gemeinsam den Abschluss der Gemeinschaftsausstellung von Schülerinnen und Schülern der Europaschule und des Heinrich-Böll-Gymnasiums zu feiern.

Auf Entdeckungstour durch die Freiluft-Galerie
Nach den Begrüßungsworten ging es hinaus ins weitläufige Außengelände des AGGUA-Freibads. Bei strahlendem Sonnenschein liefen die Gäste die außergewöhnliche Freiluft-Galerie mit ihren 46 großformatigen Banner ab, auf denen rund 100 Kunstwerke darauf warteten, entdeckt zu werden. Die Auswahl der beliebtesten Bilder fiel dabei alles andere als leicht: farbenfrohe Ölmalereien, fantasievolle Collagen und kontrastreiche Kohlezeichnungen – mal abstrakt, mal figürlich. Nach dem Rundgang mussten sich die Besucher entscheiden: Welche drei Werke waren ihre persönlichen Favoriten? Die entsprechenden Nummern wurden auf Votingkarten notiert und dann begann auch schon das gespannte Warten. Mehr als 80 Karten wurden ausgezählt – und schnell zeichnete sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um die vorderen Plätze ab.


And the winner is …
Den ersten Platz sicherte sich Charlotte Eschweiler vom Heinrich-Böll-Gymnasium. Die Schülerin aus dem Kunst-Leistungskurs hatte sich beim Thema Wasser von einem ganz persönlichen Moment inspirieren lassen: „Mir ist direkt dieses Gefühl eingefallen, was man bekommt, wenn man unter Wasser ist und die Haare so fliegen und wenn man dann durch die Wasseroberfläche auftaucht.“ Ihr Werk überzeugte die meisten Besucherinnen und Besucher. Als ihr Name als Siegerin fiel, war die Freude riesig – und zunächst kaum zu glauben.

Platz zwei ging an die Europaschule Troisdorf. Prämiert wurde eine ausdrucksstarke Kohlemalerei von Athanasia Almassidis, die ein Stillleben mit Früchten und einer Weinflasche zeigt. Das Spiel von Licht und Schatten sowie die starken Kontraste verleihen dem klassischen Motiv eine eindrucksvolle Tiefe.
Platz drei belegte Ketty Schmickler vom Heinrich-Böll-Gymnasium, die die Besucherinnen und Besucher mit einer außergewöhnlichen Chimären-Zeichnung überzeugte. Das fantasievolle Fabelwesen in Blautönen setzt sich von dem in Violetttönen gestalteten und mit roten Korallen sowie leuchtend gelben Fischen durchwirkten Hintergrund ab und verbindet so eine ausdrucksstarke Farbgestaltung mit einer ganz eigenen Bildidee.

Kunst dort, wo man sie nicht erwartet
AGGUA-Geschäftsführerin Daniela Simon zeigte sich begeistert: „Ich freue mich riesig, dass wir eine so vielfältige und hochkarätige Ausstellung im AGGUA präsentieren durften. Zahlreiche Freibadgäste und auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mich auf die tollen Kunstwerke angesprochen. Das zeigt, dass Kunst hier einer breiten Masse zugänglich wird. An besonders frequentierten Tagen besuchen weit über 3.000 Menschen unser Freibad. Ich bin von den Werken so begeistert, dass ich sie im kommenden Jahr gerne noch einmal bei uns aufhängen möchte.“ Und auch die beiden Schulleiter begrüßten den ungewöhnlichen Ausstellungsort. Florian Kremer, Schulleiter der Europaschule, betont: „Was für eine tolle Idee im AGGUA Freibad auszustellen, weil es eben losgelöst von der klassischen Museumsatmosphäre einen öffentlichen Raum bietet und damit die Kunst auch niedrigschwelliger macht.“ Ralph Last, Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums, findet gerade diese Überraschung reizvoll: „Kunst da zu begegnen, wo man sie gar nicht erwartet – großartige Sache!“
Von der Idee bis zum großen Finale
In mehreren Projekttagen vor den Sommerferien bereitete Kunstkuratorin Heike Kirchhoff gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Ausstellung vor. Die Jugendlichen entschieden, welche Werke gezeigt werden, entwickelten den Titel „AGGUArt“ und übernahmen Verantwortung für Technik, Werbung, Catering und Dekoration. Auch die Finissage stellten sie selbst auf die Beine: mit Lehrerband, Quiz und einem geführten Rundgang, bei dem sie ihre Werke und deren Entstehungsgeschichte persönlich vorstellten.
Mit der Finissage im AGGUArell fand die Gemeinschaftsausstellung ihren krönenden Abschluss – ein Kunstprojekt, das gezeigt hat, wie viel entstehen kann, wenn junge Menschen ihre Ideen selbst in die Hand nehmen.
AGGUA – Stadtwerke
Pressemitteilung vom 11. September ’26 um 11:19 h




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