Kommunale Wärmeplanung
Stadt Troisdorf treibt Wärmewende voran
Die kommunale Wärmeplanung (KWP) in Troisdorf ist gestartet. In den kommenden Monaten wird die Industriepark Troisdorf GmbH (IPTro) für die Stadt Troisdorf den ersten kommunalen Wärmeplan für Troisdorf erstellen.
Ziel der KWP ist es, eine Handlungsstrategie für die kommunale Wärmewende in Troisdorf zu entwickeln. Dies ist ein wichtiger Bestandteil, um auch im Gebäudesektor die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Dabei wird ebenfalls die Expertise lokaler Akteur*innen mit eingebunden.
Technologieoffene Lösungen
Der Prozess ist mehrstufig: In einer Bestandsanalyse wird zunächst der Ist-Zustand der Wärmeversorgung in Troisdorf ermittelt. Anschließend werden in der Potenzialanalyse lokale klimaneutrale Wärmequellen untersucht sowie das Reduktionspotenzial durch Einsparung und mehr Effizienz bestimmt. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird in einem Zielszenario ermittelt, welche Technologien zur erneuerbaren Wärmeversorgung zukünftig eingesetzt werden könnten. In einem Katalog werden Maßnahmen definiert, die zur schrittweisen Erreichung des Zielszenarios und der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung beitragen. Die Lösungen und Maßnahmen sind technologieoffen und nicht verpflichtend.

Grundstein für die Wärmewende.
„Wir freuen uns sehr, dass Troisdorf sich auf den Weg in Richtung Klimaneutralität macht. Mit der KWP kann erstmals systematisch erfasst werden, wie wir heizen, wo Heizenergie eingespart werden kann und wo klimafreundliche Potenziale gehoben werden können. Auf dieser Basis können wir dann planen, wie die zukünftige Wärmeversorgung in Troisdorf aussehen soll”, berichtet Peter Damaschek, Leiter der Stabstelle für die Kommunale Wärmeplanung, -versorgung und Energiemanagement.
Die kommunale Wärmeplanung soll in 2027 fertiggestellt werden. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet Troisdorf dazu, bis spätestens 30. Juni 2028 einen ersten kommunalen Wärmeplan zu erstellen. Danach ist eine Fortschreibung alle fünf Jahre verpflichtend.
Stadt Troisdorf
Pressemitteilung vom 21. Juli ’26




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