Vielseitige Nutzung des neuen Gebäudes

Vielseitige Nutzung des neuen Gebäudes:
Ministerin eröffnete Troisdorfer Bahnhof

Das neue Aushängeschild Troisdorfs für alle Bahn- und Busreisenden ist fertig gestellt, bezogen und schon rege in Betrieb. Eine prägnante Immobilie mit städtebaulicher und wirtschaftlicher Strahlkraft und ein Zentrum der Nahmobilität ist entstanden. Zusammen mit Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski übergab Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, den neuen Troisdorfer Bahnhof seiner Bestimmung.

Zertifikat aus Ministerhand: v.l. Henk Brockmeyer (BEG), Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski, Ministerin Ina Scharrenbach und Investor Kevin Egenolf (Ferox).
Foto: Stadt Troisdorf

Die Ferox Projektentwicklung GmbH & Co. KG hat als Investor rund 20 Millionen Euro für das Bauvorhaben gezahlt. Mit einem kleinen Festakt in den Räumen der Tanzschule Breuer feierten die Mieterinnen und Mieter der Immobilie sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft den Einzug in das imposante Gebäude.


Städtebauliches Tor zu Stadt
„Durch die reibungslose Zusammenarbeit der Stadt mit dem Projektentwickler Ferox und der Bahnflächen Entwicklungs Gesellschaft (BEG) ist eine vorbildliche Gesamtleistung und eine beachtliche Integrationsleistung am Standort gelungen: Die Schaffung eines neuen, attraktiven städtebaulichen Tors zu Stadt, die Stärkung des Dienstleistungs- und Wirtschaftsstandortes in zentraler Lage und die hervorragende Verzahnung von Stadtentwicklung und moderner Mobilitätsschnittstelle“, gratulierte Ministerin Scharrenbach.

„Dieses Tor in die Stadt passieren täglich mehr als 12.000 Menschen, die den ÖPNV zusammen mit dem zentralen Busbahnhof nutzen. Das Gebäude schafft ein Gefühl von freundlichem Empfang für Reisende und Pendler in unserer Stadt. Der Bahnhof ist nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein urbanes Herzstück unserer Stadt“, betonte Bürgermeister Jablonski.


Bedeutung seit über 150 Jahren
Für Troisdorf war schon der alte Bahnhof überaus wichtig. Der erste von 1862, damals noch etwas außerhalb der Innenstadt, war Ergebnis und Element der Industrie-Ansiedlung. Nach 100 Jahren, 1962, war die Bahnstrecke vollständig elektrifiziert und 1969 wurde der neue Bahnhof gebaut, ein Flachdachgebäude, das in den letzten Jahren nicht mehr genutzt worden war. Nach 50 Jahren konnte jetzt das neue multifunktionale Gebäude eingeweiht werden. Das passt zum Jubiläum 50 Jahre Troisdorf nach der kommunalen Neuordnung 1969.

Auf dem 3.000 qm großen Bahnhofsgrundstück vereint das Haus moderne Architektur mit bedarfsgerechten Flächen für unterschiedliche Nutzungskonzepte. Inzwischen ist eine ungewöhnliche Mischung von Firmen auf einer Mietfläche von 6.700 qm eingezogen. Dazu gehören das B&B Hotel, Fitness-Studio FitX, Tanzschule Breuer, VR-Bank Rhein-Sieg, ein Mobilitätszentrum, Café, Kiosk und Sonnenstudio. Der Standort ist überaus kundennah, lebendig und zukunftsorientiert.


Moderne Architektur, vielseitige Nutzung
„Der Standort ist überaus kundennah, lebendig und zukunftsorientiert. Der modernisierte Bahnhof ist wichtiger ein Beitrag zur klimafreundlichen Nahmobilität und zur Stärkung des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Troisdorf“, freute sich Bürgermeister Jablonski. Das unterstrichen auch Norbert Reinkober von Nahverkehr Rheinland (NVR) GmbH, Kevin Egenolf von Firma Ferox und Henk Brockmeyer von der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft (BEG NRW). Sie ist eine Tochter von Land NRW und Deutscher Bahn AG mit dem Motto: „Bau.Land.Bahn“.

Ministerin Scharrenbach brachte eine Art Zertifikat aus Düsseldorf mit, Überschrift: „beispielhaft.“ Darauf heißt es: „Lächen an Bahnstrecken und Bahnhöfen spielen eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung unserer Städte und Gemeinden. Die BEG bietet wertvolle Unterstützung zur Aktivierung – für mehr Bauland an der Schiene“. Infos auf www.baulandleben.nrw.de.

Peter Sonnet


Stadt Troisdorf
Pressemitteilung Nr. 510/2019 vom 16. Oktober 2019, 14:16 h

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