Verkehrswende beschleunigen

Verkehrswende beschleunigen durch mehr Radwege

Für eine nachhaltige Mobilitätswende müssen mehr Menschen sowohl in ihrer Freizeit als auch für den Arbeitsweg auf das Fahrrad umsteigen und weg vom motorisierten Individualverkehr. Wichtiger Baustein und entscheidender Anreiz sind hierbei mehr und vor allem gut ausgebaute Fahrradwege. „So lange Fahrradfahrer:innen sich den Verkehrsraum mit Pkw und Lkw teilen müssen oder auf löchrige Buckelpisten gedrängt werden, können wir die Menschen nicht für den Umstieg auf das Fahrrad begeistern“, sagt Denis Waldästl, Landtagskandidat für Troisdorf, Niederkassel und Sankt Augustin-Menden. „Deshalb müssen wir dringend mehr Radwege bauen und das vorhandene Radwegenetz in den bestmöglichen Zustand bringen.“

Auch in der Region gibt es zahlreiche Möglichkeiten entlang von Landstraßen, bei denen das Land NRW als Vorreiter agieren und Radwege herstellen oder erneuern könnte. „Ich sehe den Bahnhof Spich als einen Knotenpunkt der Verkehrswende. Deshalb werde ich mich für einen durchgängigen Fahrradweg entlang der L 269 zwischen Spich und Uckendorf einsetzen“, beschreibt Waldästl eines seiner zentralen Projekte im Wahlkreis.

Ebenso sind die Straßenabschnitte der L 84 eine wichtige Verbindung zwischen Troisdorf sowie Lohmar und Köln: Während demnächst die Altenrather Flughafenstraße ortsauswärts in Richtung Donrath erneuert wird, könnte dort in einem Zug ein Radweg gebaut werden. Auch Verbindung zwischen Altenrath und Porz-Grengel ist bei Freizeitradler:innen beliebt – jedoch aufgrund der hier gefahrenen Geschwindigkeit zugleich besonders gefährlich für Fahrradfahrer:innen. „Ich bin selbst ein begeisterter E-Bike-Fahrer. Hierdurch weiß ich um das unangenehme Gefühl, wenn Autos oder gar Lkw mit hoher Geschwindigkeit überholen und womöglich die Geschwindigkeit der Radfahrer:innen nicht richtig einschätzen können. Deshalb werde ich mich gemeinsam mit meinem Porzer Kollegen Christian Joisten für eine bessere und vor allem sicherere Städteverbindung einsetzen“, sagt Waldästl.

Nicht außer Acht lassen darf man jedoch den Zielkonflikt zwischen Mobilitätswende und Naturschutz. Dies zeigt sich beispielsweise an den Verkehrsverbindungen zwischen Troisdorf-Mitte und Lohmar sowie zwischen Troisdorf-Mitte und Altenrath. „Hier gibt es lediglich kleine idyllische Waldwege, die sich im derzeitigen Ausbau nicht für Berufspendler:innen oder Schüler:innen eignen“, weiß Waldästl. „Der Naturschutz steht in Konkurrenz zur Beschaffenheit der Radwege. Hier werde ich mehr Kompromissbereitschaft und Fähigkeit zum Ausgleich bewirken.“


Denis Waldästl
Pressemitteilung vom 04. Februar 2022, 12:04 h

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