Troisdorfer 0-Euro-Schein mit Burgmotiv

Souvenir und Sammlerstück auf Burg Wissem:
Troisdorfer 0-Euro-Schein mit Burgmotiv

„Es ist ein schönes Souvenir und lockt vielleicht noch mehr Menschen in Europas einziges Bilderbuchmuseum. Außerdem gibt es für 0-Euro-Scheine eine richtige Sammler-Szene“, erklärte der städtische Beigeordnete Horst Wende. Er stellte den 0-Euro-Schein mit Burgmotiv vor und schlägt damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Er ist als Kämmerer für den städtischen Haushalt und als Kulturdezernent für die städtischen Museen zuständig.

„Blüte“ mit Burgmotiv: v.l. Beigeordneter Horst Wende, Museumsleiterin Pauline Liesen und Horst-Peter Jung, Vorsitzender des Kulturausschusses.
Foto: Stadt Troisdorf

„Da hält man ein Bündel Geldscheine in der Hand, aber 0 Euro bleiben 0 Euro“, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu. „Der städtische Kulturausschuss hat dem Vorschlag der Fraktion Regenbogenpriaten einstimmig zugestimmt, die 0-Euro-Scheine für die Burg Wissem anzuschaffen und das Motiv des Herrenhauses ausgesucht“, berichtete Horst-Peter Jung, Vorsitzender des Kulturausschusses des Stadtrats.

Nicht zuletzt freute sich die Leiterin der Museen auf Burg Wissem, Pauline Liesen, über das neue Werbemittel für die Burg als Wahrzeichen Troisdorfs. Gedruckt wurden 10.000 Exemplare. Zum Campus Burg Wissem gehören das Bilderbuchmuseum, das Museum für Stadt- und Industriegeschichte MUSIT, das Portal Wahner Heide und die Tourist-Information. An den jeweiligen Info-Theken kann man die 0-Euro-Scheine für jeweils 2 Euro kaufen.

Es ist nicht einfach ein Blatt Papier, sondern der Schein sieht auf den ersten Blick aus wie ein richtiger Geldschein und fühlt sich auch so an. Ein wenig schimmert sogar das Bildnis Clara Schumanns vom 100-Euro-Schein durch. Nur die große „0“ irritiert. Einkaufen kann man damit nicht. Der Verkauf der Scheine startet am 12. November 2019. Eine Liste der Städte und Einrichtungen in ganz Europa mit den jeweiligen Scheinen im Netz auf www.0-euro-scheine.de.

Peter Sonnet


Stadt Troisdorf
Pressemitteilung Nr. 544/2019 vom 31. Oktober 2019, 08:49 h

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