SPD will bei neuer Siegbrücke …

SPD will bei neuer Siegbrücke auch in Troisdorf barrierefreie Anbindung

Eine Neubearbeitung der Planung für die Anbindung der geplanten Rad-Gehwege-Brücke über die Sieg zwischen Menden und Friedrich-Wilhelms-Hütte an das Rad-Gehwegenetz auf Troisdorfer Stadtgebiet hat die SPD-Fraktion beantragt. Der Vorsitzende des Umwelt- und Verkehrsausschusses, Frank Goossens, und der Ortsvorsteher von Friedrich-Wilhelms-Hütte, Heinz Fischer, bezeichneten es als „unverzeihlichen Schildbürgerstreich, wenn nun eine 4 Mio Euro teure neue Siegbrücke gebaut würde, die man auf Troisdorfer Seite nur über eine Treppenanlage erreichen oder verlassen könnte.“

Auch wenn die Stadt St. Augustin in früheren Zeiten ihrer Instandhaltungspflicht für die an die Eisenbahnbrücke angedockte Fuß-Radewegequerung der Sieg nicht nachgekommen sei, bedeute das jetzt von ihr geplante Neubau-Projekt eine eindeutige und nachhaltige Verbesserung gleichermaßen für St. Augustiner und Troisdorfer Radfahrer und Fußgänger.

Goossens: „Diese Chance für umweltfreundliche Mobilität muss jetzt ergriffen werden. Kleinkariertes Denken würde die einstmals vorbildliche fahrradfreundliche Stadt Troisdorf blamieren und noch weiter auf hintere Ränge katapultieren.“

Die Verwaltung soll zudem beauftragt werden, gemeinsam mit der Stadt St. Augustin zu prüfen, ob die neue Brücke als Teil eines Radschnellweg-Konzeptes mit zusätzlicher Landesförderung entsprechend breit gebaut werden kann.


SPD Troisdorf
Pressemitteilung vom 10. Mai 2020, 14:16 h

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