Schadstoffbelastung verzögert Freibad-Sanierung

Schadstoffbelastung verzögert Freibad-Sanierung

Troisdorf, 24.09.2021. Nachdem das AGGUA TROISDORF planmäßig im Mai dieses Jahres mit der Sanierung seines Freibades begonnen hatte, musste diese Ende Juli unvorhergesehen unterbrochen werden. Bei den Abrissarbeiten im Bereich des Nichtschwimmerbeckens wurden überraschend Schadstoffe im Boden gefunden, die – in Abstimmung mit dem Rhein-Sieg-Kreis – genauer unter die Lupe genommen werden mussten, um eine Gefährdung für Grundwasser und Boden auszuschließen.

Zeit- und Kostenintensive Begutachtung läuft auf Hochtouren
Nach Feststellung der Schadstoffbelastung hat ein Ingenieurbüro umgehend mit der Beprobung begonnen, damit das vollständige Ausmaß der Kontaminierung festgestellt werden kann. Da an verschiedenen Stellen zu unterschiedlichen Zeitpunkten – teils mit mehreren Wochen Abstand – Proben entnommen werden müssen, zieht sich der Prozess hin. Mit den Ergebnissen wird voraussichtlich Mitte Oktober gerechnet. Erst dann kann mit dem Rhein-Sieg-Kreis das weitere Vorgehen abgestimmt werden. „Bisher wissen wir noch gar nicht, ob und wenn ja, in welchem Umfang, eine Bodensanierung vorgenommen werden muss. Auch hinsichtlich der Kosten haben wir noch keine konkrete Preisvorstellung. Fest steht nur, dass es das AGGUA TROISDORF teuer zu stehen kommen wird“, erklärt TroiKomm-Geschäftsführerin Andrea Vogt.

 
Sport- und Sprungbecken werden wie geplant fertiggestellt
Da die Sanierung des Sport- und Sprungbeckens unabhängig von der Errichtung eines Nichtschwimmerbeckens möglich ist, wird die Baumaßnahme nun aufgeteilt. „So verlieren wir nicht unnötig Zeit und können an der Wiedereröffnung dieser beiden Becken voraussichtlich im Sommer 2022 festhalten, während wir leider gezwungen sind, die Arbeiten im Bereich des Nichtschwimmerbeckens bis auf weiteres ruhen zu lassen“, erklärt Vogt. Die groß angelegte Sanierungsmaßnahme werde auch weiterhin mit Hochdruck vorangetrieben. „Manche Dinge, wie beispielsweise die derzeit durch die Hochwasserkatastrophe bedingte Auslastung der Baufirmen oder aber auch die Corona-bedingten Lieferkettenverzögerungen, stellen das AGGUA TROISDORF immer wieder vor Herausforderungen. Wir prüfen stets unterschiedliche Lösungs- und Umsetzungsmöglichkeiten und wollen das Freibad möglichst bald der Öffentlichkeit wieder vollständig zur Verfügung stellen, doch haben manchmal schlicht keinen Einfluss auf den Baufortschritt“, räumt Vogt ein.

Um der Öffentlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes den Baufortschritt vor Augen zu führen, plant das AGGUA TROISDORF derzeit einen „Tag der offenen Baustelle“. An diesem können die Bürger dann einen Blick hinter die Kulissen werfen und erhalten Informationen rund um die große Sanierungsmaßnahme aus erster Hand. Der Termin wird zu gegebener Zeit über die AGGUA-Homepage bekanntgegeben


AGGUA TROISDORF

Pressemitteilung vom 24. September 2021, 11:45 h

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