Randalierer musste auf die Intensivstation

POL-SU: Randalierer musste auf die Intensivstation

Am Montag, 10.08.2020 gegen 17:40 Uhr wurde die Troisdorfer Polizei wegen eines Randalierers zum Busbahnhof an der Poststraße gerufen. Ein offenbar erheblich alkoholisierter Mann hatte sich fast völlig entkleidet und belästigte lautstark mehrere Fahrgäste. Gegenüber den zum Einsatz entsandten Beamten wurde der 62-Jährige sofort aggressiv und schien derart berauscht zu sein, dass Gefahr für ihn und andere bestand. Die Polizisten entschlossen sich, ihn in Gewahrsam zu nehmen. Dabei leistete er massiven Widerstand. Unter permanenten Beschimpfungen und Beleidigungen bespuckte er die Beamten und versuchte sie zu beißen. Er musste schließlich überwältigt und gefesselt werden. Zudem wurde ihm eine Spuckhaube im Streifenwagen aufgesetzt. Verletzte gab es nicht. Zur Prüfung der Gewahrsamsfähigkeit brachten ihn die Schutzleute zur Untersuchung ins Krankenhaus. Dort stellte ein Arzt fest, dass der Wohnungslose aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums intensivmedizinischer Behandlung bedurfte. Unter Begleitung der Polizei wurde er im Rettungswagen in die Intensivstation eines anderen Krankenhauses gebracht. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.(Ri)


Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Pressemitteilung vom 11. August 2020, 12:51 h

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