Online-Petition #Kinderklinikretter

In zwei Wochen bereits über 6.000 Unterzeichner für die Online-Petition #Kinderklinikretter

 Die Region will und braucht ihre Kinderklinik: In nicht einmal zweieinhalb Wochen haben mehr als 6.000 Unterzeichner die Online-Petition zum Erhalt der Asklepios Kinderklinik Sankt Augustin unterzeichnet. Unter den Unterzeichnern sind auch Mediziner aus dem gesamten Rheinland und der Kinderklinik.

Kinderklinikretter

Besonders stolz sind die Initiatoren auch über die mehr als 2.500 Kommentare zur Petition: Die Menschen haben große Sorge und manche auch Angst, ihre Kinderklinik als Säule der Kinder- und Jugendmedizin in der Region zu verlieren. So berichten die Unterzeichner von ihren ganz persönlichen Schicksalen, von erstklassiger medizinischer Hilfe, von Klinikaufenthalten nach Erkrankungen oder Verletzungen, aber auch von dramatischen Notfällen, in welchen die Kinderklinik aufgrund ihrer Nähe und der professionellen Hilfe das eigene Leben der Unterzeichner oder das Leben des eigenen Kindes gerettet hat.

Auch die emotionalen Berichte aus dem Bereich der Kinderonkologie und Kinderneurochirogie verdeutlichen, welch hohen Stellenwert die Kinderklinik nicht nur als Notfallambulanz mit den über 80.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr hat.

Am heutigen Freitag haben die beiden Initiatoren der Petition, der zweifache Familienvater Oliver Schmidt (49) aus Siegburg und der werdenden Vater Denis Waldästl (34) aus Sankt Augustin, gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Kinderklinik Sankt Augustin, Stefanie Wied, ein großes Banner aufgehangen, um auf die Petition aufmerksam zu machen.

Kinderklinikretter

„Wir wollen erreichen, dass die seit über zwei Jahren bei der NRW-Landesregierung vorliegenden Anträgen der Kinderklinik auf Schließung- und Teilschließung von NRW-Gesundheitsminister Laumann endlich abgelehnt und der Bedarf der Kinderklinik Sankt Augustin durch das Land festgestellt wird“, so Oliver Schmidt und Denis Waldästl. „Die große Unterstützung und die emotionalen Kommentare der Menschen aus unserer Region zeigen, dass es einen breiten gesellschaftlichen Konsens zum Erhalt der Kinderklinik gibt. Die Lippenbekenntnisse des Ministers reichen uns nicht aus – wir wollen nach über zwei Jahren Unsicherheit für die Mitarbeitenden der Klinik und die Familien in der Region endlich Klarheit haben und werben daher für eine breite Unterstützung der Petition,“ so Schmidt und Waldästl abschließend.


Denis Waldästl
Pressemitteilung vom 18. Februar 2022, 13:39 h

Ein Kommentar

  1. Für das Wohl der Kinder ist es unerlässlich, dass diese Klinik erhalten bleibt. Es ist inakzeptabel, dass Eltern andernfalls weite Wege in Kauf nehmen müssen, die das Leben der Erkrankten zusätzlich gefährden.

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