Neubau der Gesamtschule beginnt

Projektstart in Sieglar mit Rodungen:
Neubau der Gesamtschule beginnt

Die Stadt plant den Neubau der Gertrud-Koch-Gesamtschule an der Edith-Stein-Straße in Troisdorf-Sieglar. Das bisherige Schulgebäude aus den 1960er Jahren hätte aufwändig und kostenintensiv saniert werden müssen. Indessen ist der Neubau mit Kosten von 50 Millionen Euro das größte Hochbauprojekt in der Geschichte der Stadt. Die Bauarbeiten beginnen im Sommer 2021. Das Schulgebäude soll bis 2023, das gesamte Gelände mitsamt einem Mehrgenerationenpark zum Rotter See hin bis 2025 fertiggestellt sein.

Lageplan für Gesamtschulneubau und Mehrgenerationenpark.
Quelle: wbp Bochum.

Rodung ab 1. Februar zum Start des Bauvorhabens
Zur Vorbereitung des Baugebietes müssen 101 Bäume gefällt werden, die unter Baumschutz stehen. Als Ersatzpflanzung sind 133 neue Bäume eingeplant. Außerdem werden nicht geschützte Bäume und viel wild gewachsenes Gehölz gerodet. Zunächst beginnen 52 Baumfällungen entlang des Schulgeländes am Parkplatz zum Bayernweg hin. Später im Jahr folgen die Rodungen am Schwabenweg.

Bei einem Besichtigungstermin ließen sich Technischer Beigeordneter Walter Schaaf und die Leiterin des Amtes für Umwelt- und Klimaschutz, Ulrike Tesch, vor Ort vom Projektleiter im städtischen Gebäudemanagement für den Neubau der Gesamtschule, Marc Piepenstock, über die Terminplanung informieren.

Hier entsteht die Baugrube, Bäume müssen weichen, vor Ort Ulrike Tesch und Walter Schaaf mit dem Lageplan.

Die Sanierung des alten Gebäudekomplexes hätte mehr als 20 Millionen Euro gekostet, es hätte viele Unwägbarkeiten am alten Baubestand gegeben und die Schulklassen hätten während der Arbeiten ausgelagert werden müssen. Beim Neubau können die meisten Schülerinnen und Schüler in den Klassen weiter unterrichtet werden. Nur acht Klassen müssen vorübergehend in Container umziehen.

Das Gebäude der Stadtbibliothek bleibt als Teil des neuen Gebäudekomplexes erhalten. Die Entwurfsplanung für das Gesamtprojekt ist fertiggestellt und bewegt sich im Kostenrahmen, den der Stadtrat vorgegeben hatte.

Peter Sonnet


Stadt Troisdorf
Pressemitteilung Nr. 031/2021 vom 27. Januar 2021, 14:16 h

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