Klimanotstand

Klimanotstand

Die Fraktion Regenbogen-Piraten hat dem Ansinnen der Ausrufung des Klimanotstands in Troisdorf dadurch Rechnung getragen, dass Sie einer Vertagung in den Umwelt- und Verkehrsausschuss zugestimmt hat – mit der Maßgabe, dass die Verwaltung die schon getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen im kommunalen Kontext aufzeigen soll.

Damit die Ausrufung des Klimanotstands kein zahnloser Tiger wird, sind die begrenzten Einwirkungsmöglichkeiten der kommunalen Ebene genauestens zu analysieren und intelligente Lösungen aufzuzeigen. Dazu bedarf es parallel v.a. auch der Beteiligung des Verwaltungsrates des Abwasserbetriebs der Stadt, weil die Wärmerückgewinnung aus dem Abwasser bisher in Troisdorf noch keine entscheidende Rolle spielt und auch die Einsparpotentiale in der Straßenbeleuchtung – insbesondere durch Einsatz von Solarleuchten im Außenbereich – mglw. deutlich stärker ausgebaut werden können. Auch die im 1.Energieversorgungskonzept der Stadt Troisdorf schon aufgeführte Möglichkeit der Nutzung von Wasserkraft zur Energiegewinnung – z.B. durch Einsatz von Kleinturbinen an Aggerwehr und Mühlengraben etc. – muss nach Ansicht der Regenbogen-Piraten einer erneuten Untersuchung unterzogen werden.

Hans Leopold Müller
Fraktionsgeschäftsführer


Fraktion Regenbogen-Piraten Troisdorf

Pressemitteilung vom 12. Juli 2019, 11:21 h

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