Kindern Wünsche erfüllen und Freudenmomente schenken

Kindern Wünsche erfüllen und Freudenmomente schenken
MainLichtblick und der Hattersheimer Spezialchemie-Hersteller Kuraray erfüllen gemeinsam Wünsche kranker Kinder
Frank Fechner, MainLichtblick-Geschäftsführer, und Dr. Bettina Plaumann sowie Moritz Ehlert, beide Kuraray Unternehmenskommunikation, im Interview

Frankfurt am Main/Hattersheim, 12. Dezember 2019.
Träume vor allem für kranke oder beeinträchtigte Kinder wahr werden zu lassen, ist ein gemeinsames Anliegen von MainLichtblick e.V. aus Frankfurt und dem Spezialche-mie-Hersteller Kuraray mit Europasitz in Hattersheim. MainLichtblick schenkt Kindern und Jugendlichen mit der Erfüllung von Herzenswünschen einen Lichtblick im Alltag. Kuraray und seine Mitarbeiter unterstützen den Verein und weitere soziale Projekte wie „Geschenke der Hoffnung“ und „Die Clown Doktoren“ mit Geld- und Sachspenden in Höhe von insgesamt 12.400 Euro. Frank Fechner, Geschäftsführer von MainLichtblick, sowie Dr. Bettina Plaumann und Moritz Ehlert von Kuraray im Interview über besondere Begegnungen beim Wünsche erfüllen und warum kleine Dinge für Kinder manchmal die Welt bedeuten.

Herr Fechner, MainLichtblick erfüllt die Wünsche von schwerkranken und beeinträchtigten Kindern. Welche Wünsche haben die Kinder?

„Bei MainLichtblick erfüllen wir schwerkranken Kindern einen Herzenswunsch. Dafür brauchen wir gute Partner wie Kuraray, die uns mit Spenden unterstützen“, sagt Frank Fechner, Geschäftsführer MainLichtblick e.V. „Es gibt viele Möglichkeiten, um Kindern einen Freudenmoment zu schenken. Jeder erfüllte Wunsch motiviert uns dazu, weiterzumachen.“

Frank Fechner: Die Wünsche sind so vielfältig wie die Kinder. Von bestimmten Therapien und medizinischen Geräten bis hin zu Erlebnissen, wie einmal das Meer sehen. Ein Junge, der unter der Glasknochenkrankheit leidet, hat sich vor kurzem gewünscht, Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton zu treffen. Und wir haben es tatsächlich geschafft, eine Begegnung mit seinem großen Idol zu arrangieren. Wünsche wie diese lassen sich ohne größere Geldmittel mit Organisation und etwas Glück erfüllen. Für andere Wünsche sind wir auf Spender angewiesen. Da ist es wichtig und gut, dass wir verlässliche Partner wie Kuraray haben.

Frau Plaumann, Kuraray unterstützt zahlreiche soziale Projekte in der Region. Warum ist dieses Engagement für das Unternehmen wichtig?

Bettina Plaumann: Für viele unserer Kolleginnen und Kollegen ist es einfach eine Herzensangelegenheit, Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht. Das besondere bei MainLichtblick ist, dass wir beim Erfüllen der Wünsche dabei sein können. In diesem Jahr haben wir bereits zum zweiten Mal die Panoramaschule unterstützt …

… eine Förderschule für beeinträchtigte Kinder in Frankfurt am Main.

Bettina Plaumann: Genau. Mit einer Spende ermöglichten wir eine Theatervorstellung des Stücks „Himmel und Hände“ mit dem Schauspiel Frankfurt. Wir haben bereits im letzten Jahr einige der Kinder kennengelernt. Das sind natürlich ganz besondere und schöne Begegnungen.

Herr Fechner, wie können Kinder und Familien, die einen Wunsch haben, MainLichtblick erreichen?

Frank Fechner: Der einfachste Weg ist es, auf mainlichtblick.de unseren Wunschzettel auszufüllen. Es geht natürlich auch per Post und E-Mail. Wir besuchen dann die Familien und überlegen, wie wir den Kindern ihre Träume erfüllen können. Übrigens ganz unbürokratisch – wir springen dort ein, wo das Sozialsystem, also etwa die Leistungen der Krankenkassen aufhören. Ein gutes Beispiel ist der Wunsch der kleinen Celine, den wir gemeinsam mit Kuraray erfüllt haben.

Um was geht es bei Celines Wunsch?

Der Wunsch, laufen zu können: Die 12-jährige Celine wurde mit offenem Rücken geboren und sitzt seit ihrer Kindheit im Rollstuhl. Gemeinsam mit MainLichtblick ermöglicht Kuraray Celine eine Adeli-Therapie, damit das Mädchen ihrem Traum vom Laufen einen Schritt näher kommt.

Frank Fechner: Celine wurde mit offenem Rücken geboren und sitzt im Rollstuhl. Die 12-Jährige ist ein sehr lebensfrohes und fröhliches Mädchen. Ihr Traum ist es, laufen und tanzen zu können wie ihre Freundinnen. Mit Kuraray ermöglichen wir Celine eine Adeli-Therapie im Wert von 3.500 Euro. Bei der Behandlung trainiert Celine in einer Art Raumanzug. Mithilfe der stimulierenden Muskelbewegungen, soll Celines Gehirn lernen, ihre Beine selbst zu steuern.

Bettina Plaumann: Wir hoffen, dass Celina die Therapie hilft, damit sie ihrem Traum einen Schritt näherkommt. Ein weiteres Projekt, das wir mit MainLichtblick unterstützen, ist die Frühförderung „Sichtweisen“ in Frankfurt.

Frank Fechner: „Sichtweisen“ ist ein Angebot der Diakonie und richtet sich an Familien mit Kleinkindern, die blind oder sehbehindert sind. Ziel ist es, die Kinder dabei zu unterstützen, trotz Einschränkungen ihre Fähigkeiten zu entfalten. Kuraray stellt „Sichtweisen“ einen Tablet-PC für rund 1.500 Euro zur Verfügung, mit dem die Kinder trainieren, Umrisse und Farben zu erkennen.

Herr Fechner, welcher Wunsch, den Sie mit MainLichtblick erfüllt haben, ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Frank Fechner: Der erste Wunsch, an dem ich beteiligt war, war wirklich besonders. Ein gehbehinderter Junge hatte sich ein Therapiefahrrad gewünscht. Es war nicht klar, ob er mit dem Gerät zurechtkommen würde. Als der Junge auf das Fahrrad gesetzt wurde, losfuhr und ich die Freude in seinem Gesicht sah, war das ein Schlüsselmoment. Es hat mir gezeigt, wie viel wir mit unserer Arbeit bewirken können. Jeder erfüllte Wunsch ist Motivation, weiterzumachen.

Wie kam es eigentlich zur Zusammenarbeit von MainLichtblick und Kuraray?

Bettina Plaumann: Soziales Engagement ist wichtig in unserer Unternehmenskultur. Mit wie viel Engagement, Begeisterung und Energie die Mitarbeiter bei MainLichtblick kranken Kindern Herzenswünsche erfüllen, hat uns beeindruckt.

Frank Fechner: Oft sind es kleine Dinge, die kranken Kindern die nötige Kraft und Energie für die nächste Operation geben. So ein Freudenmoment kann für Kinder die Welt bedeuten.

Freudenmomente schenken, die helfen: Die Ehrenamtlichen des Clown Doktoren e.V., wie Constantin Offel alias Dr. Johannis Kraut (links) und Ruth Albertin alias Dr. Krümmel (rechts), schenken Kindern und Senioren in Krankenhäusern und Altenheimen fröhliche Momente. Kuraray unterstützt den Wiesbadener Verein mit 3.500 Euro.

Moritz Ehlert: Apropos Freudenmoment. Kuraray unterstützt auch weitere soziale Projekte in der Region. Wie zum Beispiel die „Die Clown Doktoren e. V.“ Die 30 Clown Doktoren behandeln die Patienten mit Humor, Späßen und Musik und sind aktuell in zwölf Kinderkrankenhäusern, acht Seniorenheimen und einem Kinderhospiz im Rhein-Main-Gebiet und der Pfalz aktiv. Gerne leisten wir dazu einen Beitrag mit einer Spende von 3.500 Euro.

Herr Ehlert, welche sozialen Projekte liegen Kuraray noch am Herzen?

Moritz Ehlert: Wie in den vergangenen Jahren, haben viele Kolleginnen und Kollegen auch in diesem Jahr bei Kuraray wieder fleißig Pakete für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des christlichen Werks „Geschenke der Hoffnung“ gepackt. 100 liebevoll verpackte Pakete gefüllt mit Spielsachen, Bekleidung und Süßigkeiten machen sich in diesem Jahr auf den Weg zu benachteiligten Mädchen und Jungen in Osteuropa.

Wie läuft diese Aktion bei Kuraray ab?

Moritz Ehlert: Wir stellen den Mitarbeitern Leerkartons zur Verfügung und bringen die Pakete zu den Sammelstellen. In diesem Jahr gab es eine Packparty, bei der wir gemeinsam Päckchen gepackt haben. Kuraray ergänzt die Geschenke der Mitarbeiter mit einer Geldspende in Höhe von rund 3.500 Euro.

„Weihnachten im Schuhkarton“: Kuraray stellt dafür Leerkartons zur Verfügung, die die Mitarbeiter mit Spielsachen, Bekleidung und Süßigkeiten befüllen. „100 Pakete haben die Kolleginnen und Kollegen an unseren Standorten in Hattersheim, Troisdorf und Höchst in diesem Jahr wieder liebevoll gepackt“, sagt Moritz Ehlert, der die Aktion beim Hattersheimer Spezialchemie-Hersteller koordiniert.

Über MainLichtblick e.V.
Der gemeinnützige Verein MainLichtblick e.V. aus Frankfurt wurde 2013 von dem Unternehmer Klaus-Jürgen Orth sowie dessen Schwester Brigitte Orth gegründet. Seitdem hat der Verein bereits mehr als 1.001 Wünsche von schwerkranken, beeinträchtigten und traumatisierten Kindern und Jugendlichen im Rhein-Main-Gebiet erfüllt.

Wortwahl – Agentur für Unternehmens- und Onlinekommunikation
Pressemitteilung vom 12. Dezember 2019, 15:23 h

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