Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

POL-SU: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

Heute Nacht (14.08.2019) gegen 01.00 Uhr kam einer Troisdorfer Streife auf der Bonner Straße ein PKW entgegen. Beim Erblicken des Streifenwagens bremste der Fahrer stark und bog ab, offensichtlich um nicht an den Polizisten vorbeifahren zu müssen. Damit hatte er erst recht die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich gezogen. Der Streifenwagen folgte dem Familienkombi und hielt ihn nach einigen hundert Metern an. Im Fahrzeug befand sich ein 50-jähriger Troisdorfer mit seiner gleichaltrigen Frau auf dem Beifahrersitz. Aus dem Auto schlug den Polizisten eine Alkoholwolke entgegen. Der Fahrer räumte sofort ein, zusammen mit seiner Partnerin, etwas Wein getrunken zu haben. Ein Alkotest ergab einen Wert von rund 1,2 Promille. Als der Alkoholsünder in den Streifenwagen steigen sollte, rief er seiner Frau zu, sie solle den Wagen doch in die wenige Meter entfernte nächste Parklücke fahren. Die Beamten schritten sofort ein und untersagten der Frau, die augenscheinlich ebenfalls betrunken war, das Auto zu fahren. Einer der Polizisten bot an, den Wagen in die Parklücke zu fahren. Der 50-Jährigen wurde nahe gelegt, doch besser zu Fuß nach Hause zu gehen. Noch bevor die Polizisten mit dem Fahrer losfuhren, ging der Motor des angehaltenen Autos an und die Beifahrerin fuhr die letzten Meter in die Parklücke. Ihr Alkotest zeigte dann einen Wert von rund 2 Promille. Nun mussten beide mit zur Wache und ihnen wurde eine Blutprobe entnommen. Die Führerscheine des Paares wurden sichergestellt und entsprechende Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. (Bi)


Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Pressemitteilung vom 14. August 2019, 11:40 h

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