Graffiti-Projekt zweier Jugendzentren

Graffiti-Projekt zweier Jugendzentren:
Der Dschungel wuchs an der Brücke

Mit einem großen Graffiti an der Fußgängerbrücke Hohner Weg überraschten Jugendliche eines Graffitiprojekts die Passanten und Autofahrer auf der Umgehungsstraße L 332n. Die Jugendlichen im Alter ab 12 Jahren hatten abwechselnd im AWO Abenteuer-Spielhaus Troisdorf-Sieglar und dem städtischen Kinder- und Jugendhaus TK3 in Troisdorf-Bergheim an einem Graffitiworkshop teilgenommen und präsentierten beachtliche Ergebnisse.

Der Dschungel an der Umgehungsstraße. Foto: Astrid Rohde

Gemeinsam mit dem Graffitikünstler Markus Salgert hatten sie sich auf das Thema „Dschungel in Troisdorf“ geeinigt und intensiv ihre eigene künstlerische Umsetzung dazu überlegt. Nach wochenlanger Vorbereitung und Training im Umgang mit der Sprühflasche wurde das Vorhaben in der dritten Sommerferienwoche an der Brücke umgesetzt.

„Für die jungen Sprayer war das eine außergewöhnliche Möglichkeit sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dank der Zustimmung von Straßen NRW und der Unterstützung der Stadt Troisdorf konnten die Jugendlichen auf legalem Wege die Brücke gestalten und sie lebendig wirken lassen,“ freuten sich die Leiterinnen der beiden pädagogischen Einrichtungen Karin Poppenborg und Astrid Rohde.

Für die Jugendlichen war es eine neue Erfahrung mit viel Phantasie gestalterische Ausdruckskraft zu entwickeln und in den Bildern umzusetzen. „Das ist ihnen hervorragend gelungen“, lobte der Graffitikünstler Salgert seine jungen Kolleginnen und Kollegen. Das Projekt wurde von der Stadt Troisdorf gefördert, so dass die Teilnahme an dem Graffitikurs kostenfrei war und ein gelungenes Kooperationsprojekt der beiden Kinder- und Jugendzentren.

Peter Sonnet


Stadt Troisdorf
Pressemitteilung Nr. 372/2019 vom 05. August 2019, 13:54 h

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