GesundheitFürsKlima

#GesundheitFürsKlima und für uns Menschen 
#FightEveryCrisis – „Die Seuche fängt mit C an: CO2“ -Abrüsten für den Klimaschutz 

Die Botschaft am 24.04.2020 war klar, der Klimaschutz ist auch in diesen Zeiten noch aktuell und zeigt Präsenz, mit dem Klima kann nicht verhandelt werden. 

Die Ausblendung der CO2-Emissionen von Rüstungsgütern bei deutschen Klimaschutzzielen muss ein Ende haben. Das Überleben der Menschheit ist in den nächsten Jahren und Jahrzehnten durch militärische Aufrüstung und dem Klimawandel doppelt bedroht. Beides steht im Zusammenhang.

Militäroperationen sind gefährlich. Neben der Gefahr für alles Leben sind sie auch eine immense Gefahr für Klima und Umwelt. 

Es entstehen Schadstoffe in der Luft, die wir einatmen, sowie eine chemische Belastung im Boden und im Grundwasser. 

Zum Beispiel werden Militärflugzeuge mit Nato-Flugbenzin betrieben und durch diesen Treibstoff entstehen Umweltbelastungen durch Ablassen und Versickern (1). 


Noch verheerender sind die zerstörerischen Folgen von Atomwaffen:
Die Orte Hiroshima und Nagasaki (2) zeigen die gravierenden Auswirkungen vom Atombombeneinsatz und dessen fatale Langzeitwirkungen in den radioaktiv verseuchten Orten. Nicht nur unmittelbar durch den Einsatz solcher Waffen, sondern auch über viele Jahrzehnte hinweg starben viele Menschen nach qualvollen Erkrankungen. (3)


Keine neue atomwaffenfähige Aufrüstung! 
Aktuell und klammheimlich hat Annegret Kramp-Karrenbauer einem Deal in Milliardenhöhe mit US-Verteidigungsminister Mark Esper zugestimmt und die Beschaffung von 45 Kampfflugzeugen des Typs F-18 des US-amerikanischen Herstellers Boeing eingefädelt. 30 dieser Kampfjets können im Ernstfall die auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel gelagerten US-Atomwaffen tragen. (4)

Petition:  https://weact.campact.de/petitions/atombomber-nein-danke?source=whatsapp-share-button&utm_medium=recommendation&utm_source=rec-wa&share=d8447e14-ccb6-43d1-9bfd-c1d0e65cd4ca

Die Auswirkungen von militärischen Operationen sind sehr häufig gefährlicher als viele andere Emissionsquellen wie Verkehr oder Kohlekraftwerke. 

Durch die zahlreichen Atomwaffentests in der Mitte des 20. Jahrhunderts ist beispielsweise die Tiefsee im Pazifik heute nicht nur durch Plastikteile, sondern auch durch hochgradig schädliche Radioaktivität „vermüllt“. (5)

Auch die sogenannte friedliche Nutzung der Kernenergie birgt immense Gefahren für alles Leben. Die katastrophalen Folgen der großen Reaktorunfälle in Fukushima und Tschernobyl machen dies deutlich, dauern bis heute an. (6)


Der Wald um Tschernobyl brennt seit Wochen: Ärzte warnen vor radioaktiver Wolke – auch über Deutschland 
 
Die IPPNW (internationale Ärzteorganisation zur Verhinderung eines Atomkriegs) hat vor einer Verharmlosung der Waldbrände im radioaktiv belasteten Gebiet rund um das havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl gewarnt. 

Demnach gebe es radioaktive Wolken über der Ukraine. „Bei ungünstiger Wetterlage und Windrichtung könnte auch der Rest Europas, könnte auch Deutschland von den radioaktiven Wolken betroffen sein“, so der IPPNW-Co-Vorsitzende Alex Rosen mit. (7)   

Einmal erfolgte Freisetzung von Radioaktivität ist nicht mehr aufzuhalten, da Radioaktivität erst nach Jahrhunderten deutlich reduziert ist. 


Die Klimakrise macht keine Pause während der Coronakrise 
Es ist allerhöchste Zeit, Krisen in ihren Zusammenhängen zu sehen. Die fossile Energie führt zum Kampf um Ressourcen. Kriege und Militäroperationen sind Klimakiller. Alles ist miteinander verbunden und beeinflusst sich gegenseitig – ob positiv oder negativ entscheiden wir letztendlich durch unser Handeln gemeinsam.


Die Weichen für eine gerechte, ökologische Gesellschaft müssen jetzt gestellt werden!
Mit uns ist zu rechnen. 
Abrüsten statt Aufrüsten! 
1.Mai atomwaffenfrei! 
#FightEveryCrisis 

P4F Parents for Future Frieden Fürs Klima, Germany 


Parents For Future
Pressemitteilung vom 29. April 2020, 01:24 h

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