Geltendmachung von Stornokosten

Verzicht auf Geltendmachung von Stornokosten für Hallenmieten verlangt
Vereine dürfen nicht für Rücksichtnahme bestraft werden

Infolge der sich immer weiter ausbreitenden Corona-Pandemie in der Welt, aber auch in Troisdorf, haben vielen Veranstalter sich dazu entschieden Veranstaltungen abzusagen. Auch viele Vereine sind davon betroffen, sei es Kultur- und Brauchtumsvereine, aber auch Fördervereine von Kitas.

Infolge der Absagen durch die Vereine ist auch die Stadt Troisdorf davon betroffen, da sie Räumlichkeiten (Mehrzweckhallen, Bürgerhäuser oder Stadthalle) an die Vereine vermietet haben. In den Mietbedingungen sind zwar Stornierungen zulässig, aber mit Stornokosten verbunden. Erfolgt die Stornierung innerhalb von sechs Monaten vor der Veranstaltung müssen 80% der Mietkosten als Stornokosten gezahlt werden.

Nach Auffassung der Freien Demokraten im Rat der Stadt Troisdorf sollte hier den Vereinen entgegen gekommen und auf diese Kosten verzichten werden. Hierzu wurde ein Antrag für die nächste Haupt- und Finanzausschusssitzung gestellt.

„Die Vereine sagen Veranstaltungen aus Rücksichtnahme ab und befolgen damit den Aufforderungen der Behörden und der Kanzlerin, die verlangt hat, aus Solidarität und Rücksichtnahme auf die Risikogruppen soziale Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren.“, so der Fraktionsvorsitzende Sebastian Thalmann. „Im Gegenzug muss diese Rücksichtnahme der Vereine auch insoweit honoriert werden, dass die Stadt auf die Geltendmachung von Stornierungskosten verzichtet.“


FDP-Fraktion Troisdorf
Pressemitteilung vom 13. März 2020, 10:19 h

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