Für die Umwelt, für die Liebe

Für die Umwelt, für die Heimat, für die Liebe:
Erste Bäume auf der Hochzeits- und Heimatwiese gepflanzt

Da wächst etwas heran: Zu beiden Seiten der Wetterstation an der Ortsgrenze von Rotter See zu Sieglar bereichern junge Bäume die Landschaft. Sie wurden an den vergangenen beiden Wochenenden von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt gepflanzt, unterstützt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Umweltamtes.

Die Nachfrage, an der Pflanzaktion teilnehmen zu können, war groß. Im Herbst 2020 soll es weitergehen.
Fotos: Stadt Troisdorf

Die Idee zu der Pflanzaktion stammt von der Jungen Union Troisdorf. Sie hatte den Bürgerantrag zur Anlage einer Hochzeitswiese gestellt. Unter dem erweiterten Namen Hochzeits- und Heimatwiese hat der Umweltausschuss des Rates dem Vorschlag zugestimmt.

Die Initiative hat großen Anklang gefunden. So großen, dass nicht alle, die gerne einen Baum gepflanzt hätten, schon zur Tat schreiten konnten. Für den kommenden Herbst sucht das Umweltamt daher eine Fläche, damit es erneut eine Pflanzaktion geben kann.

Das Umweltamt war mit vier Personen vertreten: Thomas Pätzold, Ingo Lapuse, Jana Hennig und Dr. Hans-Bernd Bendl (v. r.). Gärtner Peter Auerbach (l.) unterstützte sie.

20 Obstbäume (Kirsche, Apfel, Birne) und zwölf Laubbäume (Eiche, Linde) werden nun wachsen, unter der Aufmerksamkeit der Stadt.

Eine junge Linde haben auch Vertreterinnen und Vertreter aus Sieglar und Rotter See in die Erde gesetzt. Zu einer Baumpatenschafts-Gruppe haben sich dazu Gisela Günther, Kurt P. Schneider, Matthias Esch, Alfons Bogolowski, Horst-Peter Jung sowie die beiden Ortsvorsteher Wolfgang Högemann und Peter Lohr zusammengeschlossen.

v. l.: Alfons Bogolowski, Horst-Peter Jung, Wolfgang Högemann, Peter Lohr, Matthias Esch, Kurt P. Schneider und Gisela Günther aus Sieglar und Rotter See mit Niels Plugge (2. v. r.) von der Jungen Union, die den Anstoß zu der Baumpflanzaktion gab.
Mit Unterstützung von Dr. Hans-Bernd Bendl vom Umweltamt setzte auch das Goldhochzeitspaar Bogolowski einen jungen Baum.

Wie Kurt P. Schneider erläuterte, hat sich die Gruppe bewusst für eine Linde entschieden, die „als Symbol für Ehe, Treue, Heimat, Zusammenhalt, Frieden und Verständigung“ gelte.

Auf kleinen grünen Tafeln, die an Pfählen neben den Bäumen angebracht sind, sind die Spenderinnen und Spender der Bäume sowie der Anlass dazu genannt. Dazu gehören auch Goldhochzeitspaare, wie Elisabeth und Alfons Bogolowski, die in diesen Tagen ihren 50. Hochzeitstag feiern. Auch Geburten und andere pesönliche oder familiäre Anlässe nehmen Menschen aus Troisdorf zum Anlass, einen Baum zu pflanzen: als Ausdruck persönlicher Erinnerung und als Beitrag zur Pflege der heimischen Natur.

Ansprechpartnerin für die Hochzeits- und Heimatwiese beim städtischen Umweltamt ist Frau Hennig. Sie ist zu erreichen unter der E-Mail-Adresse HennigJ@Troisdorf.de

Link zur Seite in der städtischen Internetpräsenz:
http://www.troisdorf.de/web/de/wirtschaft_bauen/Umwelt/hochzeitswiese/index.htm


Stadt Troisdorf
Pressemitteilung Nr. 599/2019 vom 02. Dezember 2019, 14:19 h

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.