Erstmalig dürfen behinderte Menschen im Ausschuss mitreden

Erstmalig dürfen behinderte Menschen im Ausschuss mitreden

Auf Initiative der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Troisdorf werden erstmalig in der kommenden Ratsperiode Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfegruppen der behinderten Menschen in Troisdorf in einem Ratsausschuss über die Fragen der Inklusion mitberaten dürfen. „ Mit der Einrichtung eines Inklusionsbeirates, der zusammen mit dem Ausschuss für Soziales, Senioren und Inklusion tagt, schaffen wir erstmalig in der Troisdorfer Ratsgeschichte die Möglichkeit, dass in Fragen der Inklusion nicht nur über sondern mit den Menschen zusammen beraten wird, für die Inklusion im Alltag ein lebenswichtiges Thema ist“ ,erläutert Katharina Gebauer, CDU Fraktionsvorsitzende, die Initiative der CDU, die im letzten Rat beschlossen wurde. Weiter: „Zwar gibt es schon seit vielen Jahren immer wieder kleine Initiativen, Inklusion auch im Alltag zu berücksichtigen, aber eine konsequente Vorgabe und Strategie wurde dazu nicht entwickelt. Dies soll nun mit Hilfe der Betroffenen forciert werden. Inklusion darf sich nicht auf die Frage reduzieren, ob Kinder mit und ohne Behinderung zusammen in einen Kindergarten oder die Schule gehen. Inklusion durchzieht nach unserem Verständnis alle Lebensbereiche. Bei der Bildung des Inklusionsbeirates haben wir uns an dem positiven Beispiel im Landschaftsverband Rheinland orientiert, der diese Form der Integration der Behindertenselbsthilfe in die Ausschussarbeit des dortigen Inklusionsausschusses positiv ausprobiert hat. Nunmehr freuen wir uns auf die Zusammenarbeit auch auf lokaler Ebene. Denn wir wissen, viele Erleichterungen, die wir für ein inklusives Leben im Alltag schaffen können, dienen nicht nur allen Menschen mit Behinderungen, sondern kommen auch vielen anderen Personengruppen zu Gute z.B. Personen mit Bewegungseinschränkungen, eingeschränktem Sehen und Hören oder z.B. Rampen, auch allen Eltern mit Kinderwagen. Inklusion dient daher allen Menschen in unserer Stadt.“


CDU Troisdorf

Pressemitteilung vom 23. November 2020, 11:03 h

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