Erfolgreiche Kollekte für Corona-Impfgerechtigkeit

Erfolgreiche Kollekte für Corona-Impfgerechtigkeit

Starkes Zeichen: Die Kollekte im Eröffnungsgottesdienst der Kreissynode hat 1.225 Euro erbracht und unterstützt das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) in seinem Engagement für Impfgerechtigkeit. Das Kollektenergebnis ist ungefähr doppelt so hoch wie zuvor.

Die Kollekte geht einher mit dem Beschluss der Kreissynode im Juni zum Thema Impfgerechtigkeit: Darin kritisiert die Kreissynode die bislang ungerechte Verteilung der Impfstoffe weltweit. Der Beschluss hat primär die Politik zum Adressaten: Patentschutz auf Corona-Vakzinen soll vorübergehend ausgesetzt, produktionstechnisches Wissen via Weltgesundheitsorganisation weitergegeben und so bewirkt werden, dass Menschen auch in wirtschaftlich armen Ländern schnell geimpft werden können.

So wird das auch bei dem Difäm gesehen: Um die Menschen im globalen Süden im Kampf gegen Covid-19 zu unterstützen, braucht es einen globalen Technologietransfer, beispielsweise auch „Impf-Mutmacher“ gegen mögliche Ängste und Sorgen.

Für Impfgerechtigkeit setzt sich der Rheinische Dienst für Internationale Ökumene (RIO) ein, der u.a. für den Evangelischen Kirchenkreis An Sieg und Rhein zuständig ist. RIO-Pfarrer Helmut Müller macht sich für eine „global gerechte Versorgung mit Impfstoffen“ stark, brachte die Beschlussvorlage in die Kreissynode ein. Der Theologe ermutigt, weiter für Impfgerechtigkeit zu kämpfen, gern auch durch Spenden an das Difäm.

Web
https://difaem.de/aktiv-werden/


Evangelischer Kirchenkreis An Sieg und Rhein

Pressemitteilung Nr. 65 vom 06. Juli 2021, 08:31 h

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