Eigenes Ego wichtiger als Altersehrung

Eigenes Ego wichtiger als Altersehrung

Bürgermeister verweigert betagten Troisdorfer*innen die wohlverdiente jährliche Ehrung ihrer Lebensleistung

Zur Stellungnahme des Bürgermeisters, die Altersehrungen zukünftig nur noch alle fünf Jahre stattfinden zu lassen, beziehen die GRÜNEN erneut Position.

Das Verhalten des CDU-Bürgermeister bestätigt damit die Befürchtungen der GRÜNEN Fraktion. Zukünftig sollen die Altersehrungen ab 85 Jahre nur noch alle fünf Jahre erfolgen. Anstatt in den großen Ortsteilen auf die Ortschaftsausschussvorsitzenden zurückzugreifen, weigert er sich ohne nachvollziehbare Begründung. Dazu Thomas Möws, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion: „Das Verhalten des Bürgermeisters ist beschämend. Nur weil er die neuen Ortschaftsausschüsse nicht mag, alten Menschen die jährliche Altersehrung vorzuenthalten, ist nicht nachvollziehbar. Ein guter Bürgermeister ist gehalten, die Vorstellungen der Mehrheit des Rates zu respektieren und auf alle ehrenamtlichen Kräfte zurückzugreifen. Stattdessen sollen nunmehr die älteren Menschen bis zu fünf Jahre auf die Würdigung ihrer Lebensleistung warten müssen.“

Erkan Zorlu, 1. stellvertretender Bürgermeister: „Das Wohl der Stadt muss im Fokus der Arbeit eines Bürgermeisters stehen, nicht persönliche Empfindlichkeiten. Wir GRÜNEN rufen den Bürgermeister daher auf, die Vorsitzenden und Stellvertretungen der Ortschaftsausschüsse in die Altersehrungen mit einzubinden und diese jährlich stattfinden zu lassen.“


Grüne – Troisdorf

Pressemitteilung vom 13. Januar 2021, 17:00 h

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