DLRG und DRK

Bürgermeister Biber dankt DLRG und DRK:
Bündnis für mehr Sicherheit am Rotter See zieht positive Bilanz der Badesaison 2022

Mehr Sicherheit für Erwachsene und Kinder, die sich an Wochenenden in den warmen Monaten im Rotter See abkühlen wollen – das ist unser gemeinsames Ziel“. So fasst Bürgermeister Alexander Biber die Ausgangslage zusammen, die sich nach zwei tödlichen Badeunfällen im Jahr 2021 für die Stadt stellte. Die DLRG Rhein-Sieg bot damals an, die Überwachung der Badestelle am Rotter See zu übernehmen. Von Mitte Mai bis Mitte September 2022, jeweils von 10 bis 18 Uhr an Samstagen und Sonntagen sowie an Feiertagen, passten ehrenamtliche Lebensretter*innen an der durch Bojen markierten Badestelle im See auf. Und das werden sie auch in den kommenden Jahren tun.

Oliver Kosmalla, Bürgermeister Alexander Biber Markus Eich und DLRG-Bezirksleiter Bruno Schöneberg bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Rathaus

Denn die Stadt und die DLRG haben einen unbefristeten Kooperationsvertrag geschlossen. Die DLRG ihrerseits arbeitet dabei mit der DRK-Wasserwacht zusammen. Inhalt der Vereinbarung: An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen im Zeitraum 13. Mai bis 17. September, zwischen 10 und 18 Uhr, übernimmt die DLRG die Aufgaben einer ehrenamtlichen Wasserrettungsstation.

 „Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir mit der DLRG Rhein-Sieg den bestmöglichen Partner gefunden haben. Mein Dank gilt allen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern von DLRG und DRK, die ihre Freizeit damit verbringen, andere Menschen vor Gefahren zu schützen, Erste Hilfe zu leisten und ihnen wenn nötig auch das Leben zu retten“, sagt Bürgermeister Biber.

Bruno Schöneberg, Leiter des DLRG-Bezirks Rhein-Sieg, bewertet die zurückliegende Badesaison ebenfalls positiv: „Wir können auf eine sehr erfolgreiche Wachsaison zurückblicken. Im Sommer 2022 ist kein Mensch im Rotter See ertrunken. Neben dem Wasserrettungsdienst hat die DLRG Rhein-Sieg zahlreiche kleinere Übungen mit Rettungsgeräten und Booten am See durchgeführt. Hier konnte die DLRG sehr oft Präsenz am Rotter See zeigen, was sicher zusätzlich neben den offiziellen Wachstunden zur Wassersicherheit beigetragen hat. Wir erleben eine sehr positive Resonanz der Badegäste, insbesondere der Familien mit kleinen Kindern.“

Die Ehrenamtler der beteiligten sieben Ortsgruppen und die DRK-Wasserwacht hatten mit 100 eingesetzten Rettungsschwimmern im Sommer 1.160 Stunden Dienst am Rotter See geleistet. Rund 50 Mal leisteten sie Erste Hilfe bei Wespenstichen und anderen kleiner Verletzungen. Einmal mussten sie einen 7-jährigen Jungen vor dem Ertrinken retten, der mit einem Stand Up Paddle Board zu weit auf den See hinausgelangt war. Bei einem anderen Einsatz mussten sie nach einer Schlägerei unter Badegästen den Rettungsdienst alarmieren.

Bei der Errichtung der Rettungsstation am Badestrand engagierte sich der Troisdorfer Unternehmer Markus Eich. Auch ihm dankte Alexander Biber sehr herzlich. Für Oliver Kosmalla, den Leiter des Troisdorfer Ordnungsamtes, bedeutet die Kooperation ebenfalls eine Verbesserung der Gesamtsituation am Rotter See. Das Areal ist durch seinen sehr hohen Freizeitwert auch bei vielen Menschen aus dem Troisdorfer Umland sehr beliebt.

 

Stadt Troisdorf
Pressemitteilung Nr: 466-2022 vom 26. Oktober 2022, 16:12 h

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