Deutlicher Anstieg des öffentlich geförderten Mietwohnungsbaus

Soziale Verantwortung im Herzen, wirtschaftliche Vernunft im Kopf:
Deutlicher Anstieg des öffentlich geförderten Mietwohnungsbaus in Troisdorf

Im Troisdorfer Stadtgebiet entstehen aktuell 700 neue Reihenhäuser, Doppelhäuser und Mehrfamilienhäuser in erster Linie für junge Familien. Troisdorf zählt als größte Stadt im Rhein-Sieg-Kreis zu den wenigen Städten in der Region, die noch Grundstücke für Eigenheime anbieten können.

Bauvorhaben Troisdorf-Innenstadt, Ohmstraße

Aber auch im öffentlich geförderten Mietwohnungsbau kann sich die Bilanz sehen lassen. Gute Nachbarschaften zu gestalten, ist Aufgabe der städtischen Wohnungsvermittlung bei der Belegung der neuen Sozialwohnungen in Troisdorf. 2020 konnten in den drei Bereichen Uckendorfer Str., Donawitzstraße und Ohmstraße bereits 104 Wohnungen, die mit öffentlicher Förderung errichtet wurden, vermittelt werden.

Bürgermeister Klaus-Werner Werner Jablonski

Dabei wurde in diesem Jahr bereits für 224 Troisdorfer*innen– Singles, Familien und Senioren– die Möglichkeit zum Bezug einer Neubauwohnung zu günstigen Mietpreisen in Höhe von 6,20 Euro pro Quadratmeter eröffnet. „Wir bringen den Wohnungsbau voran und die Menschen zueinander. Mit diesen Wohnungen richten wir uns an die Mitte der Gesellschaft, alle diejenigen, die einen Wohnberechtigungsschein beanspruchen können, könnten eine geförderte Wohnung beziehen,“ so Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski. „Besonders freue ich mich, dass es mit dem Bereich Uckendorfer Straße gelungen ist, Menschen mit Handicap, die in den Werkstätten der Lebenshilfe arbeiten, barrierefreie Wohnungen in direkter Nachbarschaft zu ihren Arbeitsplätzen anbieten zu können. Gleichzeitig haben sie die Garantie, dass die monatlichen Aufwendungen für ihr Zuhause stabil bleiben,“ so Jablonski weiter. Erst kürzlich hatte ein Investor bekannt gegeben, in FWH an der Mendener Straße insgesamt sieben Mehrfamilienhäuser mit rund 5.400 m² Wohnfläche verteilt auf rund 80 Wohnungen unterschiedlicher Größe bauen zu wollen. Dabei ist eine Mischung aus ca. 42% freifinanziertem und ca. 58% aus öffentlich gefördertem Wohnungsbau vorgesehen.

Bauvorhaben Mendener Straße, FWH,

Aus dem Programm „Mietwohnraumförderung – Neubau“ floss allein 2020 eine Fördersumme in Höhe von 15,6 Mio. Euro nach Troisdorf. Hier wurde moderner und gleichzeitig bezahlbarer Wohnraum geschaffen. Dabei spielt auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit durch zinsgünstige Darlehen und hohe Tilgungsnachlässe aus der Förderung des Landes NRW für die Investoren eine große Rolle.

Weitere 145 geförderte Wohnungen sind geplant, bewilligt wurden bereits 8,8 Mio. Euro für 69 Wohnungen.

Nach dem Programm Mietwohnraumförderung für Neubauten sind

  • private und juristische Personen – vorausgesetzt, sie sind ausreichend kreditwürdig und bringen mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten als Eigenleistung auf, förderberechtigt,
  • Miet- und Genossenschaftswohnungen, Gruppenwohnungen, Mieteinfamilienhäuser förderfähig,
  • zinsgünstige Darlehen mit hohen Tilgungsnachlässen möglich. Die Höhe des förderfähigen Betrags hängt von der Wohnungsgröße sowie vom Mietniveau der Kommune ab,
  • die Anträge bei der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises zu stellen. Die Stadt, in deren Bereich das Förderobjekt stehen soll, muss den Bedarf innerhalb des Stadtgebietes bestätigen.

Troisdorf ist nach wie vor ein attraktiver, zentral gelegener Wohnort. Viele interessante, neue Arbeitsplätze sind hier entstanden. Die hohe Wohnqualität in Troisdorf basiert auf dem reizvollen Gegensatz von alter und neuer Bausubstanz: ländliches Flair in den alten Ortskernen der 12 Stadtteile, familienfreundliche Wohngebiete, urbanes Leben in der Innenstadt, liebevoll renoviertes Fachwerk in harmonischem Einklang mit markanten Neubauten.

Bettina Plugge


Stadt Troisdorf
Pressemitteilung Nr. 432/2020 vom 25. September 2020, 11:32 h

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