Bürgerschaftliches Engagement stärken und unterstützen

Bürgerschaftliches Engagement stärken und unterstützen

Im Bericht zur Pflegeplanung des Rhein-Sieg-Kreises wird deutlich, dass auch Troisdorf unter dem demographischen Wandel enorm zu leiden hat. So wird sich bis 2040 die Anzahl der Menschen über 65 Jahren um fast ein Drittel erhöhen und die Anzahl der über 80-Jährigen fast verdoppeln.

„Damit die Bewohner*innen so lange wie möglich in ihren eigenen Wohnungen leben können, muss dringend eine gemeinwesensorientierte und generationsübergreifende Arbeit geplant und aufgebaut werden. Netzwerke müssen geknüpft werden, ehrenamtliches Engagement gefördert, Nachbarschaftshilfe ausgebaut, Initiativen und Interessengruppen unterstützt und niedrigschwellige Beratungsangebote sowie die Vermittlung von Fachdiensten organisiert werden“, erklärt Angela Pollheim, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Senioren und Inklusion. „Dazu benötigt es eine fachlich qualifizierte Stelle in der Verwaltung.“

EINRICHTUNG EINER FACHSTELLE IN DER VERWALTUNG NOTWENDIG
Deshalb beantragt die SPD-Fraktion die Einrchtung einer Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement zur Entwicklung eines Konzeptes für Stadtteilzentren in Troisdorf und zur gemeinwesensorientierten Zusammenarbeit mit weiteren Trägern und Einrichtungen.

„Wir werden zukünftig neue Formen und Kombinationen von Hilfen vermitteln oder anbieten müssen. Deshalb müssen wir jetzt die aktive Beteiligung von Bürger*innen und die Zusammenarbeit von verschiedenen Netzpartnern, Trägern sozialer Arbeit, Fachverbänden, Kirchen und Vereinen beginnen, damit wir für die Zukunft zum Thema ‚Altenhilfe‘ gut aufgestellt sind“, sagt Harald Schliekert, SPD-Fraktionsvorsitzender


SPD Troisdorf
Pressemitteilung vom 04. März 2021, 17:09 h

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