Bericht des Weltklimarats

„Klimawandel eines der wichtigsten Themen unserer Zeit“
GRÜNER Landtagskandidat Thomas Huwer nimmt Stellung zum Bericht des Weltklimarats

Vor ein paar Tagen hat der Weltklimarat (IPCC) seinen neuesten Bericht veröffentlicht und fundamentale Veränderungen gefordert, um den Klimawandel zu begrenzen. Diese Meldung ist in der aktuellen Nachrichtenlage, die von Putins verbrecherischem Krieg in der Ukraine dominiert wird, fast untergegangen. Aus Sicht des Troisdorfer GRÜNEN Landtagskandidaten Thomas Huwer darf sie das allerdings nicht: „Der Klimawandel ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit, die Politik muss sich auf allen Ebenen sehr schnell und sehr nachhaltig darum kümmern, weil wir ansonsten unsere Lebensgrundlagen verlieren.“ Viele Menschen auf der Welt leben schon heute in einem extrem gefährdeten Umfeld. „Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW im letzten Sommer war für uns alle noch einmal ein brutaler Weckruf: Der Klimawandel ist in vollem Gange, wir müssen unsere Lebensweise und unser wirtschaftliches Handeln dringend anpassen, sonst gefährden wir die Zukunft unserer Kinder“, betont Huwer.

Landes- und Kommunalpolitik sind auf einigen Feldern gefordert:

  • Die Energiewende muss bewältigt werden: Das industrielle Kernland NRW muss den Verbrauch fossiler Energien massiv reduzieren, möglichst bald aus der Kohle aussteigen und den Ausbau erneuerbarer Energien forcieren, damit Wirtschaft und Haushalte sicher versorgt werden können. Die Wirtschaft braucht einen sicheren Rahmen, die Haushalte Unterstützung bei steigenden Energiepreisen.
  • Ähnliches gilt für die Verkehrswende, auch hier muss das Tempo erhöht werden. „Und wir müssen auch dieses Thema sozial flankieren, damit wir Menschen dabei mitnehmen.“
  • Wälder, Moore und Feuchtgebiete müssen geschützt werden, damit sie die Klimafolgen dauerhaft abmildern können. Die Forst- und Landwirtschaft muss klimaneutral umgebaut werden.

Es geht aber nicht nur darum, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen: „Gleichzeitig müssen wir mit den Folgen des Klimawandels umgehen, die wir teilweise schon sehen und in den nächsten Jahren gar nicht mehr abwenden können“, betont Huwer. Die Städte und Kommunen müssen klimafest umgestaltet werden. Sie müssen viel öfter mit Hitzeperioden, mit Starkregen- und Flutereignissen und auch mit Trockenheit umgehen lernen. Dazu sind noch einige Anpassungen und Investitionen erforderlich. „Diese Ausgaben sind notwendig, sie werden sich aber auch rentieren: Wenn wir jetzt nicht investieren, werden uns die Folgen in ein paar Jahren sehr viel teurer kommen“, resümiert Thomas Huwer, der bei der Landtagswahl im Mai ein Direktmandat für Troisdorf, Niederkassel und Menden anstrebt.


Grüne – Troisdorf

Pressemitteilung vom 04. März 2022, 14:24 h

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