Auf dem Grend

1. Spatenstich für klimafreundliches Wohnquartier „Auf dem Grend“

(Troisdorf, 07.12.2022) Bisher wurde Troisdorfs nachhaltiges Wohnquartier von unterschiedlichen Akteuren über Jahre intensiv am Reißbrett entworfen. Nun wird die familienfreundlich ausgerichtete Bebauung in der Praxis Form annehmen. Denn mit dem offiziellen 1. Spatenstich „Auf dem Grend“ in Sieglar startet der Baubeginn für das neue Wohngebiet. Läuft alles nach Plan, wird das Areal Ende 2023 erschlossen sein und Investoren sowie Privatpersonen können mit ihren Bauvorhaben beginnen.

Zum offiziellen 1. Spatenstich „Auf dem Grend“ in Sieglar trafen sich der Technische Beigeordnete der Stadt Troisdorf Walter Schaaf, Bürgermeister Alexander Biber sowie die Geschäftführung der TroiKomm Andrea Vogt und Michael Roelofs.

Qualitativ hochwertiger Wohnraum wird geschaffen
„Als attraktive Stadt für junge Familien und stetig wachsender Wirtschaftsstandort ist Troisdorf dringend auf zusätzlichen Wohnraum angewiesen. Diesen schaffen wir nun hier und richten dabei das Augenmerk sowohl auf die Bedürfnisse der künftigen Anwohner als auch auf das Thema Nachhaltigkeit. Schließlich wollen wir vorausschauend ein Wohnquartier schaffen, das keine Wünsche offen lässt“, erklärt Troisdorfs Bürgermeister Alexander Biber. Die TroPark, ein städtisches Tochterunternehmen, hat als Erschließungsträger bereits einen Großteil der künftig bebauten Fläche an verschiedene Troisdorfer Bauunternehmer veräußert. Auf dem derzeit noch brachliegenden Gelände sollen rund 200 Wohneinheiten mit ungefähr 20.000 m2 Wohnraum entstehen. Diese verteilen sich auf zehn Mehrfamilienhäuser sowie sieben Doppel- und 13 Einfamilienhäuser. Geplant ist darüber hinaus eine moderne Kindertageseinrichtung, in welcher in drei bis vier Gruppen Kinder im Alter von einem halben Jahr bis Schuleintritt betreut werden können.

Gemeinsam mit dem Abwasserbetrieb Troisdorf, AöR (ABT) und den Stadtwerken Troisdorf realisiert die TroPark die komplette Erschließung des über 100.000 m2 großen Areals. Auch die Troiline ist mit im Boot und lässt den JETI ein hochmodernes Breitbandnetz mit modernen Glasfaseranschlüssen für jedes Objekt verlegen, damit alle Eigentümer und Mieter künftig mit Hochgeschwindigkeit durchs Netz surfen können.


Umfassendes Nachhaltigkeitskonzept überzeugt
Dem Klimaschutz wird von Anfang an Rechnung getragen, denn die klimaneutrale Bauweise der Immobilien ist Pflicht. „Schon lange vor der Energiekrise haben wir uns bei diesem einzigartigen Projekt die Karten gelegt, wie wir ein Maximum an Nachhaltigkeit erreichen können. Wie auch schon bei unseren letzten Neubaugebieten Roncallistraße und Moselfeld wird die Energieversorgung der Gebäude unabhängig von Öl und Gas sein. Stattdessen setzen wir auf umweltfreundliche Wärmeversorgung mit Geothermie Dabei werden die Häuser aber nicht nur über eine Fußbodenheizung mit Wärme versorgt, sondern können durch die Anlage auf Wunsch im Sommer gekühlt werden. Das Besondere ist diesmal, dass die Wärmepumpen mit Sonnenstrom aus den dacheigenen Photovoltaikanlagen betrieben werden. Und sollte die Sonne einmal nicht scheinen, wird die Heizungsanlage mit zertifiziertem Naturstrom bedient, so dass die Wärmeversorgung dieses Wohnquartiers CO2-neutral sein wird“, freut sich TroiKomm-Geschäftsführerin Andrea Vogt.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere nachhaltig orientierte Maßnahmen wie beispielsweise solarbetriebene Straßenbeleuchtung, die dank Bewegungssensoren bedarfs- und nutzergerecht zum Einsatz kommen wird. Auch das Mobilitätskonzept vor Ort wurde mit Weitsicht geplant: Rund um den zentral gelegenen Quartiersplatz wird es ein vielfältiges Angebot an öffentlichen E-Ladesäulen und Car- und E-Bike-Sharing geben. Und da nachhaltig insbesondere grün bedeutet, wird es zu extensiven Dachbegrünungen kommen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch funktional überzeugen: So optimiert die Vegetation in den kalten Monaten die Wärmedämmung und führt automatisch zur Einsparung von Energiekosten. Im Sommer hingegen dient sie gewissermaßen als natürliches Hitze-Schutzschild.

All diese Vorzüge werden Anwohner voraussichtlich ab 2026 genießen können. Denn verläuft alles nach Plan, werden dann die ersten Umzugswagen rollen und junge Familien „Auf dem Grend“ in ihre eigenen vier Wände ziehen. Wenn die Gebäude erst einmal fertiggestellt sind, wird auch die Straße durch die TroPark endausgebaut und der großzügige Quartiersplatz sowie die Außenflächen werden attraktiv gestaltet. „Innovativ und zukunftssicher – das wird unser Neubaugebiet ‚Auf dem Grend‘. Es wird Troisdorfs nachhaltigstes Wohngebiet sein und wir sind stolz darauf, mit diesem Projekt einen Meilenstein zu setzen und erfolgreich die Energiewende aktiv voranzutreiben“, resümiert Biber.


TROILINE GmbH
Pressemitteilung vom 07. Dezember 2022, 17:07 h

 

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